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Handball-Oberliga: Remis zwischen TV Jahn und SV Alfeld

Heimspiel Handball-Oberliga: Remis zwischen TV Jahn und SV Alfeld

Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt ist die Wiedergutmachung für das bittere Pokal-Aus gegen Lehrte nur teilweise geglückt. Im Heimspiel gegen den SV Alfeld kamen die Eichsfelder, die auf ihren grippekranken Coach Frank Mai verzichten mussten, in der Halle „Auf der Klappe“ nicht über ein 28:28 (13:15) hinaus.

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Erfolgreichster Werfer beim TV Jahn: Grazyvdas Sereicikas (re.) hier gegen Laszlo Nahaj.

Quelle: Kunze

Duderstadt. Dramatischer Schlusspunkt einer spannenden Partie: Duderstadts Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp parierte drei Sekunden vor Schluss den Wurf von Alfelds Andreas Lück, sah, dass sein Pendant im Alfelder Gehäuse, Laszlo Nahaj, an der Mittellinie stand und warf den Ball aus dem eigenen Kreis ins gegnerische Gehäuse.

Der Riesenjubel bei ihm, seinen Mitspielern und den Zuschauern verebbte jedoch schnell – da die Schluss-Sirene bereits ertönt war, als sich der Ball noch in der Luft befunden hatte, fand das vermeintliche Siegtor doch keine Anerkennung.

Dass die Eichsfelder gegen die Alfelder, die in Keeper Nahaj sowie ihren erfolgreichsten Torschützen Laszlo Koncz (sieben Treffer) und Jonas Zimmermann (5) ihre stärksten Akteure besaßen, nicht den achten Sieg im neunten Heimspiel feiern konnten, hatten sie sich vorzugsweise jedoch selbst zuzuschreiben.

Nach starkem Start und 6:2-Führung (10.) verloren die Hausherren zunehmend die Konzentration beim Abschluss und den Zugriff in der Deckung. Besonders gegen Laszlo Koncz, den Spielmacher der Gäste, fanden sie kein probates Mittel. „In den ersten zehn Minuten haben wir es gut gemacht und hatten ihn im Griff, aber dann haben wir zunehmend die Kompaktheit in der Abwehr verloren“, bedauerte Sascha Friedrichs, der Cheftrainer Frank Mai vertrat. 

Zweites TV Jahn-Kernproblem an diesem Abend : das Verhalten bei eigener Überzahl. Selbst mit zwei Feldspielern mehr schafften es die Jahner knapp vier Minuten vor Schluss beim Stand von 26:26 nicht, sich entscheidend abzusetzen. Matthias Heim vergab den einzigen Siebenmeter der Partie, und Jan Philipp Naß zielte völlig frei vor SV-Keeper Nahaj viel zu hoch. „Die Chancen waren da, aber wir haben sie nicht genutzt. Den Punktverlust haben wir uns selber zuzuschreiben“, gab Aushilfstrainer Friedrichs im Anschluss zu.

TV Jahn: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Schmidt – Sereicikas (5), Grisanovs (6), Heim (6), N. Grolig (1), M. Loest (1), Swoboda (3), Müller (3), Naß (2), Heublein (1). – Beste Torschützen Alfeld: Koncz (7), Zimmermann (5). – Stationen: 2:2 (4.), 6:2 (10.), 7:8 (16.), 12:12 (26.), 13:15 (30.) – 16:18 (35.), 20:22 (41.), 22:25 (46.), 26:26 (52.), 26:28 (57.), 28:28 (60.).

Von Christian Roeben

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