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HSG Plesse hat fünf Punkte Vorsprung

Handball-Oberliga der Frauen HSG Plesse hat fünf Punkte Vorsprung

Besser hätte es für die Göttinger Frauen-Handball-Teams in der Oberliga nicht laufen können. Am letzten Spieltag vor Weihnachten gewann das Trio seine Partien. Richtig glücklich war dabei Tabellenführer HSG Plesse-Hardenberg, der nicht nur die Top-Begegnung für sich entschied, sondern auch registrieren durfte, das Verfolger Eintracht Hildesheim patzte und der Vorsprung nun fünf Punkte beträgt.

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Unsanft gestoppt wird in dieser Szene Maite Gutenberg von der HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Arne Bänsch

Göttingen. HG Rosdorf-Grone - MTV Rohrsen 28:22 (15:11). HG-Trainer Lennart Pietsch hätte die ganze Welt umarmen können. „Endlich haben wir wieder einmal gewonnen“, jubelte er. Die Gäste aus Rohrsen, die nicht so einen starken Eindruck hinterließen, versuchten es mit Manndeckungen gegen Maite Gutenberg und Zara Moschner. Doch davon ließen sich die Rosdorferinnen nicht beeindrucken. Freda Seifert zeigte in dieser Situation eine überragende Leistung. „Wir haben absolut verdient gewonnen“, berichtete Trainer Pietsch voller Genugtuung. - Tore: HG: Hille, Gutenberg (je 7), Seifert (6), Eisenhauer (5), Jaeger (2), Moschner (1).

TuS Jahn Hollenstedt - HSG Plesse-Hardenberg 21:22 (6:9). „Wir haben ein bisschen mit Glück gewonnen“, berichtete HSG-Coach Tim Becker. Die Freude über diesen Erfolg schmälerte dies allerdings nicht, denn gerade in der ersten Halbzeit hatten seine Damen eine sehr souveräne Leistung gezeigt, führten phasenweise mit vier Toren. Und auch nach der Pause lagen die Gäste weiter in Front.

Doch es kam die 50. Minute und die Hollenstedterinnen führten mit 16:15. „Da stand das Spiel auf des Messers Schneide“, berichtete Becker. Sein Team meisterte die Situation allerdings in bravouröser Manier. Allen voran die an diesem Tag sehr starke Lara Al Najem, die normalerweise auf der Linksaußen-Position spielt, von ihrem Coach aber auf Rechtsaußen gestellt wurde - eigentlich ihre Lieblingsposition. Dementsprechend spielte sie auf, empfahl sich mit einer blitzsauberen Leistung für weitere Einsätze dort. Einen weiteren Positionswechsel nahm Becker mit seiner Kreisläufern Isabel Marienfeld vor, die in den Rückraum „abkommandiert“ wurde. Auch sie wusste zu überzeugen. „Es war ein Spiel auf sehr hohem Niveau“, sagte ein hörbar zufriedener Coach der HSG Plesse-Hardenberg.

- Tore HSG: Al Najem (6), Thoelke (5), Marienfeld (4), Sander, Henne (je 2), Herald, Hemke, Hollender (je 1).

Hannoverscher SC - HSG Göttingen 25:28 (11:16). Für die HSG Göttingen war schon eine Woche vor Weihnachten ein Festtag, denn die HSGerinnen holten sich beim Hannoverschen SC einen keineswegs erwarteten Auswärtserfolg. Dabei fing es alles andere als vielversprechend an, denn Kimberley Schmieding signalisierte noch vor dem Spiel, dass mit ihr nicht zu rechnen sei. Sie hatte starke Schmerzen im Fuß, konnte nur sporadisch eingesetzt werden. „Vielleicht hat das die Mannschaft noch mehr zusammengeschweißt.“

Es entwickelte sich von Beginn an ein sehr temporeiches Spiel mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen. Doch dann kamen die Göttingerinnen ab der 20. Minute immer besser in die Partie, ließen den Ball gekonnt laufen. Dabei spielte ihnen die Maßnahme des gegnerischen Trainers in die Karten, praktisch eine Manndeckung zu spielen, sobald die HSGerinnen die Mittellinie überschritten. Doch auch davon ließen sie sich nur kurzzeitig beeindrucken, brachten letztlich die Partie souverän über die Zeit. - Tore HSG: Rösler (9), Albrecht, Jansen (je 4), Gräser (3), Lohmann, J. Schmieding, Bause (je 2), K. Schmieding, Wehnert (je 1).

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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17.11.2017 - 18:17 Uhr

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