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Handball-Regionsoberliga: SpanBill kann Spitze nicht angreifen

HG Rosdorf-Grone II schiebt sich vor Handball-Regionsoberliga: SpanBill kann Spitze nicht angreifen

Die SG Spanbeck/Billingshausen hat es verpasst, den Abstand auf Spitzenreiter HSG Oha zu verkürzen. Im Topspiel der Handball-Regionsoberliga kam die SG nicht über ein Unentschieden hinaus. Der Rückstand auf Platz eins beträgt weiterhin fünf Punkte.

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Gleichauf: Jonathan Molzahn (l.) von der HG Rosdorf-Grone II und der Spanbecker Hauke Huhnoldt liegen punktgleich in der Tabelle.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Ebenso viele Zähler liegt die HG Rosdorf-Grone II zurück, die sich aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vor SpanBill geschoben hat. Siege feierten auch die HSG Plesse-Hardenberg II und III sowie der MTV Geismar II, der damit die rote Laterne an Münden weitergereicht hat.

SG Spanbeck/Billingshausen – HSG Oha 20:20 (11:13). Im Duell Zweiter gegen Erster standen sich die besten Defensivreihen der Liga gegenüber. So prägten erwartungsgemäß zwei kompakte Abwehrreihen das Geschehen. Dennoch erspielte sich die SG einen leichten Vorteil (9:6).

Doch zahlreiche Chancen wurden vergeben, die Heimsieben scheiterte ein ums andere Mal an HSG-Keeper Berger. Der Vorteil wandelte sich in einen Nachteil (11:13) um, beim 15:19 (50.) schien die Entscheidung gefallen zu sein. SG-Trainer Krüger nahm seine Auszeit, forderte noch einmal volles Tempo.

Mit Erfolg, denn seine Mannschaft machte jetzt hinten dicht und traf vorne endlich wieder (19:20). Der Ausgang der Partie war völlig offen, doch leider pfiff das ansonsten gute Schiedsrichtergespann bei den nächsten 50:50-Entscheidungen gegen die SG, so dass Henke nur noch der Ausgleichstreffer gelang.

Tore SG: Huhnoldt (9), Henke (3), Junghans (2), Pleßmann (2), Badenhop (2), Schröder (1), Deschner (1).

HSG Rhumetal II – HG Rosdorf-Grone II 27:30 (10:12). Das Verfolgerduell verlief lange Zeit ausgeglichen. Erst führte der Gastgeber (8:5), dann die HG (10:8). Nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste immer mehr Oberwasser und schienen beim 23:17 (46.) bereits auf die Siegerstraße eingebogen zu sein.

Acht Minuten später war der Vorsprung bis auf ein Tor zusammengeschmolzen (25:24), Rhumetal hatte sich wieder herangekämpft. Die Schlussphase gehörte dann aber wieder den Gästen und Streckfuss setzte mit dem 30:26 endgültig den Deckel auf diese Partie.

Tore HG: Herthum (6), Fritsch (6/2 Siebenmeter), Molzahn (5), Quanz (5), Streckfuss (5), Ruck (3).

Nikolausberger SC – HSG Plesse-Hardenberg II 20:24 (8:10). Beide Mannschaften begannen konzentriert, der NSC erwischte den besseren Start (4:2). Ab Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Gäste die Führungsrolle, erst nach der Pause gelang der Heimsieben wieder der Ausgleich.

Eine Überzahlsituation nutzte die HSG, die in der Abwehr jetzt offensiver agierte, um sich auf 19:13 (46.) abzusetzen. Für eine erneute Aufholjagd fehlte den Gastgebern im Angriff die Durchschlagskraft. Die junge Mannschaft kämpfte zwar bis zum Abpfiff, gefährdete die HSG-Reserve aber nicht mehr.

Tore SC: Vorberg (5), Heidemann (4), Sandfort (4/1), Göddeke (2), Lange (1), Ahrens (1), Wende (1), Meya (1), van Dort (1/1).

Tore HSG II: Bruns (5/2), Rassek (5/3), Romeinke (4), Jochens (4), Sundmacher (2), Borko (2), Hübner (1), Hungerland (1).

HSG Plesse-Hardenberg III – TG Münden III 41:26 (22:10). Nach vier Niederlagen in Folge fand die HSG gegen das neue Schlusslicht zurück in die Erfolgsspur. Der erste Treffer gelang zwar den Gästen, doch schnell war klar, in welche Richtung das Spiel gehen würde (7:2).

Gegen einen völlig überforderten Kontrahenten baute die Heimsieben den Vorsprung immer weiter aus. Der Sieg wäre noch deutlich höher ausgefallen, wenn die Hausherren in der zweiten Hälfte nicht so fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgegangen wären.

Tore HSG III: Becker (15), Gorke (7), J. Bruns (7), Hungerland (4), Klein (3), Berger (2), A. Bruns (1), Mandelt (1), Strysio (1).

MTV Geismar II – HSG Schoningen/Uslar/Wiensen 23:22 (9:8). Das spannende Duell, in dem mal die Gäste (6:3) führten, mal der MTV (16:12), bot eine fulminante Schlussphase. Die Heimsieben lag mit 21:20 vorn, kassierte dann eine Zeitstrafe, in Unterzahl den Ausgleich und eine weitere Zeitstrafe. Trotz doppelter numerischer Unterlegenheit gelang Geismar die erneute Führung (22:21).

Es folgte eine Glanzparade von Torwart Mindermann und eine Zeitstrafe gegen die HSG. Ballbesitz MTV, nur noch 30 Sekunden zu spielen und jetzt lediglich noch ein Spieler weniger. Alles sprach für das Schischkoff-Team. Doch den nächsten Pass fingen die Gäste ab und erzielten erneut den Ausgleich.

Der schnelle Gegenangriff wurde auf zwölf Metern gestoppt, drei Sekunden blieben für den finalen Wurf. Die reichten Michael Kölbel zum umjubelten Siegtreffer. Damit ist der MTV erstmals in dieser Saison nicht mehr Letzter.

Tore MTV: M. Kölbel (9), Landesfeind (4/1), J. Kölbel (3), Klusmann (2), Drabesch (2), Meyer (1), Heuer (1), Menzel (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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