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Happy End in der Godehardhalle

Volleyball-Regionalliga Happy End in der Godehardhalle

Volle Ränge, tolle Stimmung, ein hochklassiges Volleyballspiel, Spannung bis zum Schluss – und dann das Happy End mit einem 3:2-Sieg von Gastgeber VSG Göttingen. Dieser feierte mit dem Erfolg gegen den alten Rivalen VSG Ammerland einen rundum gelungenen Spieltag.

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Voller Einsatz: VSG-Göttingen-Akteur Harms (rechts) scheint, den Ball regelrecht in die gegnerische Hälfte zu schreien.

Quelle: Vetter

Zur Partie der beiden punktgleichen Verfolger von Spitzenreiter MTV Salzdahlum war Ammerland mit eigenem Fanblock, Pauke und viel Optimismus angereist und trug damit zur prächtigen Atmosphäre in der Godehardhalle bei. Den ersten Satz begann die VSG Göttingen vor großer Kulisse nervös, der Annahmeriegel wackelte, und häufig musste Zuspieler Serdan Popovic mit Notzuspielen verkorkste Bälle retten.

Die Gäste indes waren auf den Punkt da, Ammerland zog über 11:4 und 21:12 davon. Die Einwechslung von Marvin Dauer brachte mehr Sicherheit, doch der Satz wurde mit 15:25 klar verloren.

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Gastgeber kämpferisch, die Annahme hatte sich gefunden, und es entwickelte sich ein mitreißendes Match. Thor-Bendix Wenning setzte auf der Mitte im Angriff einige krachende Ausrufezeichen. Angesichts der hervorragende Feldverteidigung der Gäste mussten sich die Göttinger allerdings jeden Punkt bis zum 25:20-Satzausgleich hart erarbeiten.

Kunstschlag von Wenning

Im dritten Satz bot sich lange das gleiche Bild: Im Block und auf den Außenbahnen hatte der Gastgeber seine Vorteile, Marvin Dauer und Markus Ludwig waren in dieser Phase nicht zu stoppen. Doch beim 22:18 riss plötzlich der Faden, die Gäste machten sieben Punkte in Folge und gewannen noch 25:22.

Wiederum standen die Gastgeber auf, erneut lieferten sich die Teams einen mitreißenden Kampf: Mit 18:17 lag Ammerland in Front, als das Team von Trainer Matthias Polkähn den Spieß umdrehte und sich mit 25:21 den Tiebreak holte. Schnell führte Ammerland mit 4:1, doch dann griff der Göttinger Block zu: Vor allem Jonathan Stemmann und Stephan Teumer zogen den gegnerischen Außenangreifern den Zahn. Dramatik beim Punkt zum 11:9, als Wenning nach einem Missverständnis mit Zuspieler Popovic den Ball noch mit einem Kunstschlag am verdutzten Gäste-Block vorbeimogelte. Lauter Jubel, als der Ball sich in hohem Bogen ins Feld der Gäste senkte. Den Satz holte sich der Gastgeber schließlich mit 15:12. „Die Göttinger haben sich immer wieder gefangen. Am Netz waren die einfach effektiver“, resümierte Ammerlands Trainer Torsten Busch.

pk

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