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Regional "Herbes Kaliber": HSG Plesse-Hardenberg empfängt Schaumburg
Sportbuzzer Sportmix Regional "Herbes Kaliber": HSG Plesse-Hardenberg empfängt Schaumburg
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00:17 03.02.2013
Schießt aus allen Lagen: Marc Wengler (l.) ist erfolgreichster Werfer des Verbandsligisten HSG Plesse-Hardenberg. Quelle: Pförtner
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Bovenden

Am Sonnabend kommt um 18 Uhr der Tabellenzweite HSG Schaumburg Nord in die Sporthalle Bovenden (Wurzelbruchweg) – „ein herbes Kaliber“. Mit diesen Worten hatte Trainer Jens Wilfer den Gegner vom vergangenen Sonntag, MTV Braunschweig, bezeichnet. Und gegen den gab es in Nörten eine 22:26-Niederlage.

Nur drei Punkte trennen die HSG Plesse-Hardenberg vom Aufsteiger HV Lüneburg und damit von einem Abstiegsplatz. Vier Zähler sind es für den Tabellenzehnten zum neunten Rang. „Dennoch gehe ich davon aus, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt der erfolgreichste HSG-Torjäger Marc Wengler (65 Tore/4 Siebenmeter). „Bei uns ist zur Zeit eben der Wurm drin. Wir müssen uns einfach noch mehr zusammenraufen“, glaubt Wengler.

Schwer wird die bevorstehende Aufgabe in jedem Fall. Die HSG Schaumburg Nord hat bereits fünf ihrer zehn Siege auf fremdem Parkett eingefahren und zuletzt zu Hause mit 35:29 gegen den MTV Hondelage gewonnen. Das Hinspiel hatte  Plesse-Hardenberg westlich von Hannover klar mit 29:41 verloren. Die Schützlinge von Trainer André Steege bleiben aber auf dem Teppich. Spätestens seit dem 25:31 beim Spitzenreiter HV Barsinghausen „wissen auch die Letzten, dass wir in der Oberliga nichts zu suchen haben“, sagt Steege, der auf die  Torjäger Philipp Daseking, Julian Kutschera und Maximilian Dohmeier setzt.

Sein Trainerkollege Wilfer hat parallel zu seinem Engagement bei der HSG jetzt auch noch die Damen des Oberliga-Dritten Northeimer HC übernommen und dort beim 40:17 gegen Schlusslicht TSV Burgdorf einen gelungenen Einstand gefeiert. Im Team des NHC spielt auch Wilfers Lebensgefährtin Tanja Bünger. Der Vertrag des neuen Trainers läuft zunächst bis zum Ende der Saison 2012/2013. „Die Männer der HSG haben aber oberste Priorität“, lässt Wilfer keine Zweifel daran, dass er mit dem Burgenteam mit Nachdruck am Klassenerhalt arbeitet, auch wenn Kreisläufer Sebastian Flechtner die nächsten beiden Spiele beruflich verhindert ist. „Schaumburg hat zuletzt eine schwankende Leistungskurve gezeigt. Daraus schöpfen wir unsere Hoffnung“, sagt Wilfer.

Von Ferdinand Jacksch

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