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Hertha Hilkerode verdient sich Punkt in Mingerode

Fußball-Kreisliga Hertha Hilkerode verdient sich Punkt in Mingerode

Keinen Sieger gab es im Derby der Fußball-Kreisliga zwischen FC Mingerode und Hertha Hilkerode – und das war auch gut so. Nach flotten und abwechslungsreichen 90 Minuten trennten sich die beiden Eichsfelder Lokalrivalen 4:4 (3:2)-unentschieden. Allerdings müssen sich die Platzherren über das Remis mehr ärgern, verspielten sie doch einen 2:0-Vorsprung und danach noch zweimal eine Führung. Die Gäste dürfen sich um so mehr freuen, da ihnen der verdiente Ausgleich erst kurz vor Schluss gelang.

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Kopfballchance: Mingerodes Marcel Bömeke fliegt in einen Eckstoß und verlängert das Leder in Richtung Gästetor. Hilkerodes Verteidiger Christoph Conrady wehrt den Ball aber ab.

Quelle: Tietzek

Schon in den ersten Minuten kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. Beide Mannschaften begannen schwungvoll, die Mingeröder noch eine ganze Nummer offensiver und torgefährlicher. Nach nur 90 Sekunden scheiterte ihr Spielertrainer Christopher Meyna freistehend an Gästefänger Daniel Rexhausen, und in der vierten Minute rettete Herthas Sebastian Conrady nach einem Gewühl vor dem Hilkeröder Gehäuse auf der Torlinie. Die Gäste setzten durch Manuel Beseke ein Signal, dessen Fernschuss die Latte des Mingeröder Kastens touchierte (6.).
Mit dem 1:0 schienen die Platzbesitzer kurz darauf auf die Siegesstraße einzubiegen. Sie stürmten druckvoll weiter: Ihren zweiten Treffer verhinderte zunächst Sebastian Conrady, der erneut auf der Linie klärte (13.), und nach dem 2:0 für die Heimelf hatten die Hilkeröder Glück, als der Schiedsrichter Christoph Conradys im Strafraum gegen Marcel Bömeke ausgefahrenen Ellenbogen übersah (29.).
Mit zwei Fernschüssen überraschten die Herthaner dann aber Mingerodes Torwart-Oldie Claus-Dieter Huch, und plötzlich entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Zwar brachte Seciri den FC mit einem sehenswerten Tor noch vor der Pause erneut in Front, doch die Eröffnungsphase der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen. Für sie war nun mehr drin als nur der 3:3-Ausgleichstreffer, aber mitten in die aufkeimende Hilkeröder Überlegenheit platzte ein Geniestreich von Christopher Meyna: Trickreich setzte er sich an der Grundlinie gegen drei Herthaner durch und legte den neuerlichen Führungstreffer durch Marvin Krukenberg auf.
Tiefer Boden fordert Kraft
Damit schien das Spiel gelaufen zu sein, denn jetzt forderte der tiefe Boden von beiden Mannschaften Tribut. Die Kräfte schwanden zwar, doch die Hilkeröder rafften sich zu einer erfolgreichen Schlussoffensive auf. Und nach dem 4:4 hätte sich in der 90. Minute eine Flanke von Bilge Boran fast noch über Huch hinweg ins Netz gesenkt.
FC Mingerode: Huch – W. Gastel – A. Schwedhelm, A. Meyna – Krukenberg, Schlaffer (63. Kopp), Bömeke, Schütte, A. Maur – C. Meyna – Seciri (61. Madeheim).
Hertha Hilkerode: Rexhausen – Rainer Jung – C. Conrady, Schütz – Juchheim, J. Schwedhelm, M. Conrady, S. Conrady (80. Boran), Diedrich – Beseke, René Jung.
Tore: 1:0 Seciri (9.), zieht nach Rexhausens missglücktem Befreiungsschlag aus 16 Metern ab; 2:0 Schlaffer (24.), vollendet nach Krukenbergs Kopfballvorlage aus sechs Metern; 2:1 Diedrich (36.), sein Weitschuss setzt auf und springt ins lange Eck; 2:2 Jannis Schwedhelm (40.), trifft aus 20 Metern präzise neben den Pfosten; 3:2 Seciri (45.), verwertet Flanke von André Maur per Direktabnahme; 3:3 Beseke (48.), Schlenzer nach Hereingabe von René Jung; 4:3 Krukenberg (64.), schiebt nach Christopher Meynas glänzender Vorarbeit ein; 4:4 C. Conrady (87.), köpft Eckball von Beseke wuchtig ein.

Von Michael Bohl

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