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Im Derby mit Rücken zur Wand

Frauenhandball-Oberliga Im Derby mit Rücken zur Wand

Es ist Derbyzeit in der Handball-Oberliga der Frauen. Am Sonnabend, 22. Februar, um 19 Uhr empfängt der MTV Geismar die HSG Plesse-Hardenberg. Die Partie wurde in die Halle Geismar I verlegt, die mit Tribüne ausgestattet ist und mehr Zuschauer fasst als die innerhalb der IGS liegende Halle II.

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Derbyzeit: HSG-Spielerin Sarah Strahlke (M.) gegen Geismars Mareike Gloth (l.) und Ann-Katrin Jakobi.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Über die Ausgangslage der Begegnung sind sich MTV-Trainer Dominik Kemke und sein HSG-Kollege Artur Mikolajczyk weitgehend einig. „Von der Papierform her sind wir Favorit“, bestätigt Mikolajczyk, der nach zuletzt zwei Siegen die Rolle selbstbewusst annimmt. Kemke stimmt ihm zu – aber: „Ich traue meiner Mannschaft eine Überraschung zu.“ Im Hinspiel gelang das fast. Nur knapp musste sich der Aufsteiger in Bovenden geschlagen geben (21:23), überzeugte durch Kampf und Taktik. „Es war ein gutes Spiel“, erinnert sich Kemke, „kleine Fehler haben es dann entschieden.“

Bruhnke und Gebhardt fallen aus

„Die müssen wir ganz schnell abstellen und 60 Minuten dem Weg folgen, den wir besprechen“, fordert Kemke. Diesen Weg nicht mitgehen können Melanie Bruhnke und Karen Gebhardt, beide fallen verletzt aus. Dafür gehört Conny Plotzki wieder zum Kader, und auch Maxie Neubacher wird noch einmal das Trikot überstreifen. „Es ist wie in den letzten Wochen“, nimmt Kemke den Personalengpass fast emotionslos hin. „Es ändert aber nichts daran, dass wir die Punkte brauchen. Für uns geht es um viel“, so der Trainer.

Dagegen hat die HSG nach oben sechs Punkte Respektabstand und nach unten ein Sicherheitspolster von elf Zählern, aber ähnliche Aufstellungssorgen wie Geismar. Zur langzeitverletzten Lisa Sander gesellt sich Katharina Reimann. Filiz Bühn plagen Knieprobleme, Torwartkollegin Jana Teuchert kann aus beruflichen Gründen zurzeit nicht trainieren. Doch die HSG hat reagiert. Bereits im Januar wurde Charlotte Eberl verpflichtet. Die 29-Jährige gibt heute ihr Debüt.

Kurzfristig stieß mit Carolin Menn eine neue Torfrau zum Team. Sie kommt von der HG Rosdorf-Grone und ist sofort spielberechtigt. „Allerdings hat sie privat etwas vor“, weiß Mikolajczyk noch nicht, ob Menn auch spielen wird. An der Favoritenrolle der HSG ändert das nichts. „Wir wollen zeigen, dass wir gut drauf sind. Aber wir müssen auch den Kampf annehmen“, fordert der Trainer. „Geismar steht mit dem Rücken zur Wand. Das ist ein besonderes Spiel.“

Von Denise Kricheldorf-Mai

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