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Immerhin einen Satz gegen den Meister geholt

Volleyball-Regionalliga Immerhin einen Satz gegen den Meister geholt

Gut gefüllte Ränge waren die Kulisse für das letzte Saison-Heimspiel der Volleyball-Regionalliga-Damen des Tuspo Weende. Gegen Spitzenreiter TV Eiche Horn Bremen hatte sich der Gastgeber vorgenommen, dem Publikum ein letztes mal vor der Sommerpause hochklassigen Volleyballsport zu bieten und sich als Außenseiter möglichst gut zu verkaufen.

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Guter Auftritt: Tuspo Weende (dunkle Trikots) wehrt sich in der Weender Sporthalle gegen Eiche Horn nach Kräften.

Quelle: Pförtner

Über weite Strecken gelang dies gegen die Übermannschaft der Liga beim 1:3 (25:19, 12:25, 22:25, 13:25) auch.

Im ersten Satz legte der Tuspo beherzt los, insbesondere die Defensive bestach durch unbändigen Einsatz. Im Angriff agierte Weende variabel, Mittelangreiferin Annika Müller zeigte viel Übersicht in der Offensive und punktete ein ums andere mal. Schnell erspielte sich der Gastgeber eine Führung, die man bis zum 25:19 nicht mehr aus der Hand gab. „Wir mussten nicht mal mehr das Spiel gewinnen, nur zwei siegreiche Sätze fehlten uns vor der Partie zur vorzeitigen Meisterschaft. Dadurch waren wir etwas nervöser als sonst – und der Gegner war einfach auch richtig stark“, sagte die Bremer Zuspielerin Stefanie Grosse.

In der Folge erhöhte Bremen den Aufschlagdruck und das Risiko bei den eigenen Offensivaktionen. Weende konnte das hohe Niveau des ersten Durchgangs nicht mehr halten, verpatzte den Satzbeginn und lag schnell chancenlos mit 3:11 zurück. Gegen die nun wie aufgedreht spielenden Gäste ging der Durchgang mit 12:25 verloren. Auch in Durchgang drei startete der Favorit mit viel Elan – beim Stand von 2:5 musste Weendes Coach Frank Rogalski bereits die erste Auszeit nehmen, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Das half, immer wieder blitzte das Weender Können auf. So schlug Annabelle Arlt einen wuchtigen Angriff zum 10:14 die Linie entlang und riss das Publikum mit. Doch die Gäste waren etwas stärker: Beinahe mühelos verwalteten sie die Führung, der Satzgewinn war nie in Gefahr.

Der vierte Durchgang stellte sich dann als einseitige Angelegenheit dar. Bremen zeigte, beflügelt durch den nun schon sicheren Meistertitel, einige sehenswerte Kombinationen, während bei Weende der Spielaufbau stockte und die Offensive nicht mehr so druckvoll agieren konnte wie zu Beginn. So war das 25:13 im Endeffekt für Eiche Horn leistungsgerecht und der Auswärtssieg hochverdient.

Als die Bremerinnen ausgelassen ihren Titel feierten, verabschiedeten sich die Weenderinnen von ihrem treuen Publikum. „Satz eins war extrem stark von uns, absolut oberes Limit. Da haben wir den Rückenwind durch unser Publikum mitgenommen, alles hat geklappt. In Satz zwei kam dann ein merkwürdiger Bruch in unser Spiel. Wir haben uns kämpferisch nichts vorzuwerfen, aber wir konnten das hohe Niveau vom Anfang einfach nicht durchhalten“, sagte Rogalski. „Wenn man sich überlegt, wie viele neue und junge Spielerinnen wir zu Saisonbeginn eingebaut haben, ist die Saison für uns trotzdem erfolgreich verlaufen.“ Moral und Teamgeist in der Truppe seien „außergewöhnlich“. Im letzten Spiel in Cloppenburg in zwei Wochen will man „noch einmal richtig Gas geben um die Saison gut abzuschließen“.

Von Peter König

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