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Regional JFC Göttingen nimmt Konturen an
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18:21 03.12.2009
Noch im Zweikampf, bald vielleicht im JFC Göttingen: die B-Junioren Lucky Nguyen (l., SCW) und Maximilian Psotta (RSV 05). Quelle: SPF
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Auskunft geben könnten die Verantwortlichen des neu gegründeten JFC Göttingen, einer Kooperation von SCW und RSV 05, die sich die Stärkung des Leistungsfußballs im Jugendbereich der Region auf die Fahnen geschrieben hat. Zumindest das Zwischenfazit des Vereins, der ab der kommenden Saison an den Start geht, fällt positiv aus.

„Attraktiven, hochklassigen Fußball“ möchte man laut Martin Wagenknecht, Sportlicher Leiter des SCW und zusammen mit dem RSV-Jugendkoordinator Thomas Hellmich Initiator des „Jugend Förder Clubs“, in Zukunft bieten. „Hier in Göttingen ist einiges im Argen, wir wollen die Kräfte bündeln“, sagt Wagenknecht. Aktiv werden wollen die JFC-Verantwortlichen im Bereich A-Junioren (älterer Jahrgang) bis C-Junioren (jüngerer Jahrgang).

Seit der Gründung des Klubs am 30. Juli dieses Jahres steckt der Vorstand bis über beide Ohren in Arbeit. „Huch, das sind eine Menge Sachen, die auf uns zu kommen“, habe es den Verantwortlichen laut Wagenknecht gedämmert. Mittlerweile ist der Etat in Höhe von 80 000 Euro verabschiedet worden, genauso wie der Kooperationsvertrag, bei dem die finanzielle Zusicherung der Muttervereine an erster Stelle gestanden habe, berichtet der Vorsitzende Frank Psotta. Mit dem Versicherer VGH, der Bäckerei Ruch & Gerhardy sowie dem Küchenstudio Gellert wurden die ersten Sponsoren an Land gezogen. „Das sind keine Kleckerbeträge, sondern es ist eine wirkliche Hilfe“, unterstreicht der Vorsitzende.

Sechs Teams à 20 Spieler

Geplant sind sechs Mannschaften à 20 Spielern. Diese werden gut ausgestattet, allerdings nur mit Sportsachen und nicht mit Geld. „Wir vergüten nur die Trainer, aber nicht die Spieler“, macht Bernd Psotta, 2. Vorsitzender, deutlich. Die Trainer wiederum mögen „gewillt sein, an sich zu arbeiten, eine entsprechende Qualifikation mitbringen oder erwerben“, sagt Hellmich. Schließlich wolle man nach Möglichkeit ein einheitliches Spielsystem von der U 14 bis zur U 19 entwickeln.

Den Vorwurf, dass sich das Projekt JFC gegen andere Vereine aus der Region richtet, kann Frank Psotta nicht nachvollziehen. „Natürlich sind wir darauf angewiesen, von außen Spieler zu bekommen“, räumt er ein. Man wolle jedoch auf die Forderungen und Wünsche der anderen Klubs eingehen. „Es ist ganz entscheidend, dass wir uns anderen Göttinger Vereinen öffnen, um Talente in den JFC zu integrieren“, ergänzt Wagenknecht. Über ein Refinanzierungmodell, dass gerade entwickelt wird, könnte später auch ein Transfer zurück geregelt werden.

„Erfurt, Jena und andere baggern unsere Jungs in der Region an. Die kommen dann nach zwei Jahren und einer Nummer wieder, die sie nicht weitergebracht hat“, sagt Hellmich. Der JFC soll nun eine Alternative darstellen – immerhin geht man in der Bezirksoberliga an den Start.
Der nächste Schritt ist ein Hallenturnier um den JFC-Cup am 20./21. Februar für A- bis D-Junioren in der Weender Soccer-Arena, für den man sich über die neue Homepage www.jfc-goettingen.de bewerben kann. Spielstätten des JFC sind die BSA Weende und der Maschpark, wo auch der Vereinssitz ist. „Wir haben das Fundament, jetzt müssen wir den Schirm drüber spannen“, verdeutlicht Frank Psotta, der sich ab dem 1. Januar über neue Mitglieder freut. Man wolle „etwas für die Region tun“ (Hellmich), klar sei aber auch, dass „jede helfende Hand gebraucht wird“, sagt Bernd Psotta.

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