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Jahn-Sieben bewältigt „ein hartes Stück Arbeit“

Handball: 3. Liga Ost Jahn-Sieben bewältigt „ein hartes Stück Arbeit“

„Das wird ein hartes Stück Arbeit“, sagte Thomas Brandes, Trainer des Handball-Drittligisten TV Jahn Duderstadt, vor dem Spiel bei Schlusslicht SVH Kassel. Und tatsächlich musste sich seine Mannschaft den 26:24 (14:12)-Pflichtsieg hart erarbeiten.

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Kaum zu halten: Kassels Cristian Gherhard (Nr. 18) bereitet Duderstadts Christian Brand (links) und Matthias Heim Probleme.

Quelle: Fischer

Die Brandes-Truppe begann hochkonzentriert, packte in der Deckung entschlossen zu und ging durch je zwei Tore von Christian Brand und Nerijus Kesilis mit 4:1 in Front. „Wir haben gedacht, dass geht von alleine so weiter, und haben in der Abwehr dann den einen halben Schritt weniger gemacht“, schilderte Brandes treffend, wie seine Sieben die Zügel danach etwas schleifen ließ. Damit baute die Gästemannschaft die Hausherren auf, die nun über die Halben Christian Gherhard und Rico Bonath mehr Drang zum Tor entwickelte. Vor allem Gherard stellte die Jahn-Abwehr vor Rätsel: „Seine Schlagwürfe hatten wir so nicht auf der Rechnung“, gab Brandes zu. Mehr als den Gleichstand ließen seine Männer aber nicht zu.

Als die Duderstädter Rückraumspieler, die die Angriffe oft zu eng aufzogen, endlich bemerkten, dass sie auch ihren Linksaußen anspielen konnten, setzten sich die Gäste wieder etwas ab. Jan-Philipp Nass erhöhte mit drei Toren in Folge auf 10:7 (16.). Im zweiten Durchgang erkämpften sich die Jahner wieder drei Tore Vorsprung (18:15/41.), doch verhinderten drei Schiedsrichterentscheidungen, dass man vorentscheidend davonziehen konnte.

Zweimal pfiffen die Referees zu Brandes’ Ärger einen Vorteil des einwurfbereiten Kesilis ab, in einer anderen Situation verweigerten sie seinem Team einen Siebenmeter. „Da hat meine Mannschaft aber Charakter bewiesen – sie hat sich auf den Punkt konzentriert und das Ding nach Hause gebracht“, lobte Brandes, der insbesondere mit der Deckungsarbeit zufrieden war. „Vorne haben wir ein bisschen viel liegen gelassen“, vermisste er dagegen Disziplin im Abschluss. Disziplin forderte zudem der Hallensprecher von den Jahn-Fans ein, nachdem in der 21. Minute plötzlich eine Plastikflasche auf dem Spielfeld gelandet war. Schiedsrichterbeobachter Matthias Kohlrautz klärte aber auf, dass die Flasche von der Decke gefallen war, wohin sie sich wohl im Sportunterricht „verirrt“ hatte.

TV Jahn: Wedemeyer, Krüger – Nass (3), Krist, Swoboda (2), Knudsen (8), Heim (3), Brand (4), Brandes (2/1), Tetzlaff, Kesilis (4), Kaufmann. – Beste SVH-Werfer: Gherhard (7), Bonath (6). – Stationen: 1:4 (6.), 4:4 (8.), 7:10 (16.), 12:14 (30.); 15:15 (39.), 15:18 (41.), 19:20 (48.), 21:24 (56.), 24:26 (60.).

Von Michael Bohl

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