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Regional Jens Wilfer verlässt TV Jahn Duderstadt
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07:02 13.04.2018
Hört beim TV Jahn auf: Trainer Jens Wilfer (l.), hier mit Co-Trainer Dirk Mittelstädt und Spieler Jan Mittelstädt. Quelle: Schneemann
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Duderstadt

Trainer Jens Wilfer verlässt zum Saisonende den stark abstiegsgefährdeten Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt. Das bestätigte der Coach dem Tageblatt auf Anfrage: „Ich habe einfach nicht die Energie, an einem Neuaufbau beim TV Jahn mitzuwirken“, sagte er.

Der Verwaltungsleiter der BBS 1 in Northeim wird sein sportliches Engagement ab der kommenden Saison nur noch auf den Verbandsligisten HSG Oha konzentrieren, mit dem er den Klassenerhalt geschafft hat. Duderstadt hatte bis zuletzt gehofft, Wilfer (45) für die kommende Saison zu gewinnen: „Jens hat uns in einer schwierigen Situation geholfen, und dafür sind wir ihm erst einmal richtig dankbar,“ sagte jüngst Matthias Koch, Sportlicher Leiter des TV Jahn.

Jens Wilfer hatte beim TV Jahn Duderstadt die Nachfolge von Artur Mikolajczyk angetreten

Wilfer hatte Mitte Januar 2018 die Nachfolge von Artur Mikolajczyk angetreten, von dem sich Duderstadt in der Weihnachtspause getrennt hatte. Seiner Trainertätigkeit bei der HSG Oha war Wilfer weiterhin nachgekommen. Zwei Trainingseinheiten pro Woche im Vorharz und zwei im Eichsfeld waren dabei für den Coach angesagt.

Auf der Bank sitzt Wilfer bei Spielen des TV Jahn nur dann, wenn es keine Überschneidungen mit dem Spielplan der HSG Osterode gibt. So wie beispielsweise am Sonnabend, wenn der TV Jahn Duderstadt um 18.30 Uhr beim Lehrter SV antritt und die HSG Oha um 17 Uhr zu Hause die HSG Nienburg II empfängt.

Der abstiegsgefährdete TV Jahn Duderstadt hat dem Tabellendritten Handballfreunde (HF) Helmstedt-Büddenstedt das Leben über weite Strecken recht schwer gemacht. Am Ende standen die Eichsfelder einmal mehr mit leeren Händen da und mussten mit 28:30 (14:15) die 17. Niederlage im 21. Spiel einstecken.

Betreut werden die Eichsfelder wie bereits am vergangenen Wochenende von Dirk Mittelstädt: „Wir haben ja auch das Hinspiel gegen Lehrte gewonnen“, sagt der Co-Trainer, der im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben hat. Die Eichsfelder haben in der langsam zu Ende gehenden Saison 22 Spiele absolviert, davon 17 verloren und nur drei gewonnen.

Eine von drei Sternstunden in dieser Saison feierten die Eichsfelder am 25. November mit dem 35:33-Sieg gegen den Lehrter SV – damals noch unter der Regie von Trainer Artur Mikolajczyk, der sich zwischen den Jahren in Duderstadt verabschiedet hatte und in der kommenden Saison den Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg betreuen wird. Der damalige Erfolg gegen Lehrte war der erste Heimsieg des TV Jahn in der laufenden Saison, die rote Laterne wurde an die HG Rosdorf-Grone abgegeben.

Euphorie beim TV Jahn Duderstadt nach Hinrundensieg gegen Lehrte

„Das war einfach nur geil“, jubelte damals Kreisläufer Benjamin Möller. „Gegen Lehrte hat es endlich einmal gepasst. Das war ein Sieg der Moral“, ergänzte Schatzmeister Marcus Rode. „Die Mannschaft war zu jeder Sekunde wach und hat die Fehler genutzt, die Lehrte gemacht hat“, unterstrich Abteilungsleiter Christian Hupe.

In der ernüchternden Gegenwart ist der Abstieg in die Verbandsliga kaum noch abzuwenden. Bei der anstehende Reise zum Lehrter SV muss der TV Jahn weiterhin auf Linksaußen Sergej Rollheuser verzichten, der immer noch an seiner Knieverletzung laboriert. „Außerdem plagt sich Mohamad Salam seit dem letzten Spiel mit Knieschmerzen herum. Ob er Samstag spielen kann, ist fraglich“, vermeldet Abteilungsleiter Hupe.

Von Ferdinand Jacksch

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