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Jerzyk „hat es gut gemacht“

Interview Jerzyk „hat es gut gemacht“

Mit der Bronzemedaille über 800 Meter Freistil bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal hat der Göttinger Schwimmer Marcel Jerzyk erstmals im Herrenbereich auf nationaler Ebene ein Ausrufezeichen gesetzt. Eduard Warda hat mit seinem Trainer Emil Guliyev über die Leistungssprünge, das Training und die Perspektiven des 20-Jährigen gesprochen.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Ihr Schützling hat in Wuppertal seine Bestleistung über 800 Meter Freistil um fast neun Sekunden verbessert. Wie kam es zu dem Leistungsschub?

Wir haben das Training intensiviert, und er hat das richtig gut gemacht. Wir können mit dem Abschluss des ersten Makrozyklus (langfristiger Trainingszyklus, Anm. d. Red.) sehr zufrieden sein. Wichtig werden zwei Trainingslager im ersten Halbjahr 2013 sein, eins auf Fuerteventura Ende Februar und ein weiteres in den Osterferien in Hannover. Der Schwerpunkt liegt auf den offenen Deutschen Meisterschaften Ende April, wo er eine gute Chance hat, sich unter den Top Ten zu platzieren. Über 800, aber auch über 1500 Meter hat er durchaus die Möglichkeit, unter die Top drei zu kommen.

E. Guliyev

E. Guliyev

Quelle:

Jerzyk selbst war mit seinen Wenden unzufrieden. Woran muss er Ihrer Meinung nach vor allem arbeiten?

Die Wenden sind immer ein bisschen sein Schwachpunkt. Auch in Wuppertal hat er hier Schwächen gehabt, da sind andere deutlich schneller. Auf den langen Bahnen gibt es weniger Wenden, die er bis dahin besser ausführen soll, und vielleicht hat er da seine Vorteile. In jedem Fall kommt viel Arbeit auf uns zu.

Sie haben bereits mit vielen Talenten gearbeitet. Wie schätzen Sie das Potenzial von Jerzyk ein, wozu ist er in der Lage?

Das Zeug zum Wettkampfsportler hat er. In den nächsten vier Jahren hat er die Möglichkeit, immer mal wieder zu überraschen. Der Schwerpunkt wird in nächster Zeit weiterhin auf dem Freiwasser-Schwimmen liegen. Wir müssen darauf achten, dass die Trainingsumfänge stimmen, damit er im Becken noch stabiler und leistungsfähiger wird. Wenn alles gut läuft, sieht es mit Marcel top aus.

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DM-Bronze geholt

Als Marcel Jerzyk anschlug, flippten seine Freunde und Unterstützer aus: Der Göttinger Schwimmer, der für Waspo 08 startete, hatte bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal mit einem fast unglaublichen Endspurt die Bronzemedaille über 800 Meter Freistil geholt, dabei seine Bestzeit und fast neun Sekunden gesteigert und nebenbei auch noch den neun Jahre alten Landesrekord von Sebastian Barsch geknackt. „Das ist deutschlandweit mit das Geilste, was man schaffen kann“, sagt der 20-Jährige.

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