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Kanupolo: Damen gewinnen Turnier im Bad am Brauweg

Herren nicht konkurrenzfähig Kanupolo: Damen gewinnen Turnier im Bad am Brauweg

Jubiläum am Brauweg: Zum 25. Mal wurde im Freibad der Internationale Niedersachsen-Pokal im Kanupolo ausgetragen. Insgesamt 32 Mannschaften aus fünf Ländern – Deutschland, Dänemark, Niederlande, Schweiz und Russland – kämpften in drei Wettbewerben – Herren, Damen, Schüler U 14 – um den Sieg, der jeweils mit einem Gänseliesel-Pokal belohnt wurde.

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Vom Deutschen Meister zum Wackelkandidaten: Die GPC-Herren – hier mit Eike Hempel am Ball – blicken einer schweren Saison entgegen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Der Göttinger Paddler-Club (GPC) hatte – wie in den vergangenen Jahren auch – eine schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt. Auf den Rasenflächen rund um die drei Swimming-Pools, in denen parallel gespielt wurde, campierten die Teilnehmer, darunter die russische Nationalmannschaft, die 5000 Kilometer zurückgelegt hatte. Und zwar in ziemlich klapprig aussehenden Transportern – von einem Oligarchen finanziert wird das Team offensichtlich nicht.

Am Sonnabend war das Publikumsinteresse eher gering, was nicht zuletzt am regnerischen Wetter gelegen haben dürfte. Am Sonntag jedoch kamen rund 150 Zuschauer und sahen bei strahlendem Sonnenschein gute und hart umkämpfte Partien. Wobei das Wort „hart“ wörtlich zu nehmen ist – beim Kanupolo geht es mächtig zur Sache, ein körperloser Sport sieht anders aus.

Fürs Damenfinale qualifizierten sich der favorisierte GPC rund um Weltmeisterin Tonie Lenz und der Kajak-Club Nord-West Berlin. Zunächst schien alles so zu laufen wie erwartet, Göttingen führte zur Halbzeitpause mit 3:1 und konnte nach dem Wiederanpfiff sogar auf 4:1 erhöhen.

Dann jedoch kamen die Hauptstädterinnen mächtig auf und machten Druck – allein, das Wurfglück war ihnen nicht hold, viermal trafen sie Pfosten oder Latte, jedoch kein einziges Mal das Tor. Anders die Leinestädterinnen, die zweimal cool und abgeklärt konterten und am Ende mit einem scheinbar ungefährdeten 6:1 als Siegerinnen aus dem Wasser kamen.

Ein gehöriges Wörtchen mitreden

Extrem spannend verlief das Endspiel der Herren. Zur Halbzeitpause führte der Alster-Canoe-Club aus Hamburg gegen die Schweizer Nationalmannschaft mit 5:2, doch in den zweiten zehn Minuten kamen die Eidgenossen in einem mit extrem hohen Einsatz geführten Match immer wieder heran.

Allerdings waren die favorisierten Hanseaten in den meisten Szenen dann doch den einen Paddelschlag besser und entschieden die Begegnung schließlich mit 8:5 für sich. In ihren Reihen standen mit Lukas Richter und Nils Hildebrand übrigens zwei Spieler, die vergangene Saison noch für Göttingen starteten. Ebenfalls gewechselt ist Leistungsträger Frederik Lyngsaa Lang.

Das Turnier lieferte den Göttinger Teams wertvolle Hinweise, wo sie leistungsmäßig stehen. Die Damen – 2012 Dritte der Deutschen Meisterschaft – dürften bei der Vergabe des diesjährigen Titels ein gehöriges Wörtchen mitreden.

Bei den Herren, die vergangenes Jahr die Meisterschaft in die Leinestadt holten, sind die Ambitionen anders gelagert – die nach vielen hochkarätigen Abgängen neuformierte Mannschaft  wird alles daran setzen, den Abstieg aus der Elite-Klasse zu vermeiden, mehr ist vermutlich nicht drin.

Ergebnisse: Herren (18 Teams): 1. ACC Hamburg, 15. GPC. Damen (neun Teams): 1. GPC. Schüler U 14 (fünf Teams): 1. GPC, 4. GPC II.

Von Hauke Rudolph

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