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Kanupolo: Göttingerinnen verstärken sich

Brauweg-Turnier Kanupolo: Göttingerinnen verstärken sich

Das Brauweg-Turnier am Sonnabend und Sonntag läutet die Kanupolo-Saison 2013 ein. Neben Top-Teams aus der Bundesliga wird es im Freibad am Brauweg auch wieder international. Neben Vereinsteams aus Europa gehen auch die Nationalmannschaften Russlands und der Schweiz an den Start.

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Kampf um jeden Ball: Im Freibad am Brauweg starten deutsche und internationale Teams am Wochenende in die Saison 2013.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Die Wettkämpfe werden in der Damen- und Herrenklasse ausgetragen. Durch die überwältigenden Meldeergebnisse in den Seniorenklassen hat sich der Göttinger-Paddler-Club (GPC), Ausrichter des Turniers, dazu entschieden, die Schüler-, Jugend- und Junioren-Wettkämpfe aus dem Programm zu nehmen.

Die GPC-Herren befinden sich nach dem deutschen Meistertitel im vergangenen Jahr im Umbruch. Ein Großteil der Leistungsträger hat sich aus dem aktiven Geschehen zurückgezogen oder lebt nicht mehr in Göttingen. Das neue Team ist sehr jung und unerfahren und muss zunächst seine Position in der stärksten deutschen Liga finden.

Viele der neuen Spieler gehen ohne Ligaerfahrung an den Start. Nationalspieler Lukas Richter und die beiden Leistungsträger Nils Hildebrand und Frederik Lyngsaa Lang, die im vergangenen Jahr maßgeblichen Anteil am Titelgewinn hatten, starten in diesem Jahr für den ACC Hamburg und messen sich beim Internationalen Niedersachsen-Pokal erstmals mit ihren ehemaligen Teamkollegen.

Die Damen des Göttinger Paddler Clubs haben sich nach dem dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft 2012 deutlich verstärkt. Mit der langjährigen Nationalspielerin Margret Neher und der U-21-Europameisterin Katharina Kruse, die für ihr Studium nach Göttingen gekommen ist, sind zwei hochkarätige Spielerinnen dabei, die in der Lage sind, den Unterschied auszumachen.

Einschneidende Regeländerung im Kanupolo

Aber auch bei den Damen ist die Konkurrenz stark. Neben den Nationalteams aus der Schweiz und aus Russland ist auch der letztjährige deutsche Meister vom KCNW Berlin am Start. Für die Göttingerinnen gilt es, ein erstes Ausrufezeichen zu setzen.

Im vergangenen Jahr gab es eine einschneidende Regeländerung im Kanupolo, die erstmals in der Bundesliga Anwendung fand. Es wurde die so genannte „Shot Clock“ eingeführt. So hat jedes Team nur eine Minute Zeit für einen Angriff. Nach Foul, Torwurf oder Ballbesitzwechsel gibt es weitere Sekunden Zuschlag.

Diese Neuerung hat das Spiel noch schneller, abwechslungsreicher und spannender gemacht. In dieser Saison wird auch beim Göttinger Turnier mit Shot Clock gespielt, was für ein Turnier außerhalb der Bundesliga einen hohen Standard bedeutet und noch mehr Teams dazu bringt, zur Vorbereitung auf die kommende Saison in das Göttinger Freibad zu kommen.

Von Tonie Lenz

Am Sonnabend beginnen die Spiele im Freibad am Brauweg um 7 Uhr. Das letzte Match des Tages wird um 20 Uhr angepfiffen. Am Sonntag beginnt das Turnier erneut um 7 Uhr. Die Finalspiele sind für 14 Uhr angesetzt.
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Eigentlich hat ihre Karriere bereits im Kindergarten angefangen. Dort freundete sich Tonie Lenz nämlich mit Ina Bauer an. Die beiden wurden beste Freundinnen, und weil Familie Bauer gern Kanupolo spielte, ging Tonie einfach mal mit zum Training. Da war sie zwölf.

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