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Kein Druck im Angriff

Volleyball-Regionalliga Kein Druck im Angriff

Frank Rogalski, dem Trainer der Volleyball-Regionalliga-Frauen des Tuspo Weende, fehlten nach dem Spiel die Worte.

Schon die letzten Ballwechsel über stand er mit hinter dem Kopf verschränkten Armen am Spielfeldrand. Wortlos. Der, der sonst fast jeden Punkt seines Teams kommentiert und von der Seitenlinie aus Ratschläge gibt. Als der letzte Ball auf den Boden gefallen war, verzog er sich in die hinterste Hallenecke, musste erst einmal tief durchatmen. Auch Kapitänin Kathinka Rinke und Zuspielerin Katharina Schulz waren nach dem 1:3 (25:14, 16:25, 17:25, 18:25) gegen Aufsteiger Osnabrücker TB, den man im Frühjahr noch 3:0 bezwungen hatte, wie konsterniert, diskutierten am Spielfeldrand.

Der letzte Punkt des Spiels war bezeichnend. Rinke scheiterte am Doppelblock der Gäste. Schon im ersten Satz, in dem Tuspo das Geschehen bestimmte, fehlte der Druck im Angriff. Weende brauchte zu viele Chancen, um Punkte zu machen. Ausnahme war Rinke, die im ersten Durchgang eine hundertprozentige Quote hatte. Aber weil über die Mitte wieder einmal fast nichts ging, stellten sich die Gäste auf Rinke ein, stellten zudem im Block um, und plötzlich ging bei Tuspo fast nichts mehr.

Abwehr überragend

„Das Problem war die Offensive“, sagte Rogalski, der sich eine Stunde nach der Partie wieder gefasst hatte. Die Abwehr um die gute Libera Daniela Hartwich war überragend. Aber auch Rinke und vor allem die nach Fingerbruch wieder ins Team zurückgekehrte Claudia Rausch sprangen den Bällen hinterher und retteten ein ums andere Mal spektakulär. So kam es immer wieder zu nicht enden wollenden Ballwechseln, in denen die Abwehr zwar stand, aber im Angriff die Effizienz fehlte.
Dazu wurde Osnabrück immer besser. Weende scheiterte an der eigenen Durchschlagskraft und am Gäste-Block, der zur unüberwindbaren Wand wurde. „Diese Abschlussschwäche – das war nicht das, was ich von der Truppe kenne“, zeigte sich Rogalski enttäuscht von seinem Team.

mb

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