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Kern der Mannschaft bleibt der SVG erhalten

„Kummer-Nummer“ für Spieler Kern der Mannschaft bleibt der SVG erhalten

„Persönliche Befindlichkeiten“ sollen in Zukunft bei Fußball-Oberligist SVG keine Rolle mehr spielen, alle Konzentration auf die Qualifikation für die eingleisige Oberliga gerichtet sein: So sieht die nähere Zukunft am Sandweg aus, wenn es nach Pressesprecher Helmut Latermann geht. Und weil es in letzter Zeit bei den Schwarz-Weißen mehr Unruhe als alles andere gab, hat der Vorsitzende Franz Gulz die Belange der ersten Mannschaft zur Chefsache gemacht – der Wiener will zukünftig öfter in Göttingen weilen und sich kümmern.

Darauf verständigten sich die SVG-Verantwortlichen am Wochenbeginn auf einer Sitzung. Danach war klar, dass der von Abteilungsleiter Thorsten Tunkel bisher bekleidete Posten eines Teammanagers überflüssig ist. Tunkel steht der Entwicklung gelassen gegenüber: „Ich bin da nicht ganz böse drum. Dass der Vorstand mehr in die Verantwortung geht, ist doch positiv. Jetzt haben wir ein ähnliches Konzept wie in der Ära Kerl/Napp“, sagte der Abteilungsleiter, der froh sei, zukünftig etwas mehr Ruhe zu haben.

Außerdem gab die SVG bekannt, dass mit El Eid, Müller und Osei-Bonsu drei Wunschkandidaten von Trainer Djordje Curcic verpflichtet worden sind. „Ich habe so entschieden. Wir haben uns gefragt: Was ist das Beste aus dieser Region“, sagte Curcic zu Kritik, die Spieler könnten den Schwarz-Weißen nicht weiterhelfen. An „ein oder zwei Leuten“ sei man noch dran, berichtete Gulz gestern. Es gehe nicht darum, dass Team zu ergänzen, sondern zu verstärken, verdeutlichte Latermann.

Der von Gulz angekündigte radikale Schnitt in den personellen Bereich ist erst mal vom Tisch: Einzig Kornet, der den Verein verlässt, und der ins zweite Glied verbannte Maffenbeier fallen durchs Raster. Abzüglich der Langzeitverletzten Beyazit, Coskun und Hafner, dessen Kreuzbandriss mittlerweile bestätigt ist, könnte Curcic auf einen rund 20 Spieler starken Kader zurückgreifen.

Neues Gehaltsgefüge

Die von den Spielern angeforderten Pässe seien gestern wieder an den Klub zurückgelaufen, berichtete der Vorsitzende, der bestätigte, dass mit dem Mannschaftsrat ein neues Gehaltsgefüge ausgehandelt worden ist. „Es ist auf Sieg bezogen, und kommen wir unter die ersten Acht, gibt es sicherlich einen Aufschlag“, sagte Gulz, der unterstrich, dass dies auch im Sinne des Teams geschehen sei.

Einen Machtzuwachs attestierte Gulz Geschäftsführer Joachim Lüdecke, dessen Aufgabengebiet in Zukunft dem eines Finanzvorstands ähnele. „Ohne seine Unterschrift geht kein Geld mehr raus. Er ist fast unser stärkster Mann.“ Und: Illiquide sei die SVG keineswegs.

Klare Verantwortlichkeiten habe er schaffen wollen, betonte Gulz. So sei in Zukunft einzig der 2. Vorsitzende Reinhold Napp für den Frauen- und Jugendbereich verantwortlich – genauso wie er selbst für das Oberligateam. Gulz: „Der Abteilungsleiter ist mir unterstellt, und im Notfall wählen die Spieler die Kummer-Nummer.“

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