Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Kinderturnen beim TSV Immingerode

Nach drei Jahren Pause gibt es großen Zuspruch Kinderturnen beim TSV Immingerode

Die Gesichter von Ida, Sina, Amelie, Merle, Felix und Mia sind schon leicht verschwitzt. Es ist warm in der kleinen Halle in Immingerode und die kleinen Turnmäuse haben sich schon mächtig angestrengt. Strecken, Dehnen, Balancieren, Schaukeln, Purzelbäume schlagen: Das Programm ist umfangreich, aber die Kinder müssen keineswegs jede Übung mitmachen.

Voriger Artikel
Tennis: TSC-Herren gewinnen erstes Spiel
Nächster Artikel
HG-A-Jugend feiert Aufstieg

Unterstützung ist immer dabei: Hier dehnen sich Ida (l.) und Sina.

Quelle: Blank

Immingerode. Drei Jahre lang lag das Kinderturnen beim TSV Immingerode völlig brach, ehe sich Melanie Scholz und Doreen Schmalstieg entschlossen, eine neue Gruppe auf die Beine zu stellen.

Melanie Scholz

Melanie Scholz

Quelle:

„Wir wollten versuchen, alle Kinder im Alter zwischen zwei und acht Jahren unter einen Hut zu kriegen“, erzählt Melanie Scholz, die früher selbst aktiv Leistungssport betrieben hat. Ein Mal pro Woche treffen sich seit Ostern Kinder, Mütter, Väter, Oma und Opa und haben gemeinsam Spaß an der Bewegung. „Bei den kleinen Kindern muss ein Elternteil dabeisein, denn sonst können wir die Aufsicht nicht leisten.“

Einfach ist es nicht, die quirligen Kinder anzuleiten und zu beaufsichtigen. Und es kann auch durchaus vorkommen, dass ein kleiner Nachwuchsturner die Lust an den Übungen verliert und stattdessen eine Runde auf dem angrenzenden Sportplatz dreht und sich den Maulwurfshügeln widmet. „Wir lassen die Kinder dann ganz in Ruhe, denn gezwungen wird bei uns niemand“, verdeutlicht Scholz.

Kleine Rituale gibt es aber durchaus bei den Immingerödern, die gern angenommen werden. Das Aufwärmspiel am Anfang gehört ebenso dazu wie das Abschlusslied „Teddybär, Teddybär, dreh dich um...“, bei dem alle versuchen, kräftig mitzusingen.

„Wir sind selber ein wenig überrascht, wie gut das Angebot angenommen worden ist. Grundsätzlich kann jeder kommen, natürlich auch erst einmal zur Probe, um zu sehen, ob es überhaupt etwas ist“, so die Feinoptikerin, die für die Zukunft auch schon Pläne hat. Dabei profitiert sie von ihrer Schwester Nadine, die selber turnt, darüber hinaus als Erzieherin beim ASC Göttingen tätig ist.

„Es gibt so viele tolle Ideen, die ich noch umsetzen möchte“, schwärmt sie. Ihr eigener Sohn Felix wäre mit Feuereifer dabei, wie ihre anderen Schützlinge auch, die ausgesprochen experimentierfreudig sind. „Kinder in diesem Alter haben keine Angst, haben einfach Spaß daran, etwas Neues auszuprobieren.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Vicki Schwarze

Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
22.01.2018 - 18:05 Uhr

In der Sporthalle in Duderstadt ist am Wochenende der Ladies-Winter-Cup 2018 ausgetragen worden. Angefangen bei den D-Juniorinnen bis hin zu Teams aus der Oberliga waren unterschiedliche Spielklassen vertreten. Den Sieg bei den hochklassig spielenden Teams holte der TSV Jahn Calden, das Team des Gastgebers wurde Zweiter.

mehr
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen