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Regional Kleinste Starter sorgen für großen Spaß
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00:17 05.01.2013
Holt sich bei den D-Schülerinnen den fünften Platz: Nelia Molder (vorn) von der LG Eichsfeld. Quelle: Schauenberg
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Bernshausen

„In den Jahren zuvor waren es sogar noch wesentlich mehr Kinder, aber viele Schüler laufen dieses Mal schon bei den Erwachsenen mit und absolvieren die längeren Strecken“, erklärte Hartmut Hublitz vom Ausrichter LG Eichsfeld.

Da die Läufe der Jungen und Mädchen, die eigentlich getrennt voneinander gestartet werden sollten, zusammengelegt worden, herrschte kurz vor dem Startschuss um 14.12 Uhr ein buntes und vor allem dichtes Gedränge. Der Nachwuchs konnte es kaum erwarten, sich auf die 1000-Meter-Distanz zu begeben. Tabea Raabe vom TC Seeburg war unter den jüngsten Startern mit ihren fünf Jahren das Nesthäkchen, absolvierte im rosa Kapuzenpullover und passenden gleichfarbenen Klettverschluss-Schuhen die Strecke spielend. Aus dem größten Starttrubel hatte sie sich vorausschauenderweise herausgehalten:  Manche der Kinder rasten so ungestüm los, dass sie auf den Vordermann oder die Vorderfrau aufliefen und es zu Stürzen kam – zum Glück ohne Folgen.

Für fast 1000 Läuferinnen und Läufer und zahlreiche Zuschauer am Streckenrand endete das alte Jahr mit einem sportlichen Höhepunkt.

Besonders spannend war das Finish bei den Schülern der Altersstufen C und D. Im Ziel hatte Leon Kabot vom TVG Gieboldehausen gerade mal 0,5 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Bastian Kurth, der für die Sparkasse Duderstadt ins Rennen ging. Bei der Siegerehrung, die diesmal erstmals auch für die Schüler durchgeführt wurde, konnte Bastian seine Preise dann aus wohlbekannten Händen entgegennehmen: Mutter Annemarie, die mit ihrem Sohn auch sonst gerne mal gemeinsam die Laufschuhe schnürt, nahm die Ehrung für die schnellen Schüler vor.

Vater bekommt nichts mit

Zweite, aber kurz nach dem Lauf nicht ganz so glücklich war Amelie Waida. Die Elfjährige von der LG Eichsfeld kam ebenfalls als Zweite ins Ziel, nur Kira Zündel (TVG Hattorf) war rund zwei Sekunden schneller. Vater Olaf Waida hatte davon nichts mitbekommen. Waida, selber Läufer und Trainer, war als Helfer so beschäftigt, dass er das Rennen seiner Tochter nicht live verfolgen konnte.

„Hauptsache ist doch, die Kinder haben Spaß“ erklärte Waida, als er im Dorfgemeinschaftshaus die Ergebnislisten studierte. Tochter Emilia lief statt des Schülerlaufes die fünf Kilometer, dort wurde die 13-jährige, die bereits viermal in der Woche trainiert, Zweite. „Knapp 21 Minuten, das ist eine sehr gute Zeit“, lobte Waida und machte sich auf die Suche nach Amelie. Die hatte inzwischen ein leckeres Kuchenstück verdrückt und konnte schon wieder lachen.

Von Christian Roeben

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