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Regional Krebs empfängt mit Northeimer HC den TV Großwallstadt
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16:16 09.04.2018
Trifft mit Northeim auf Großwallstadt: Marlon Krebs (rotes Trikot), hier noch als Spieler der HG Rosdorf-Grone im Spiel gegen Alfeld. Quelle: Theodoro Da Silva
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Göttingen

Ein „richtig großes Ding“, wie er es formuliert, kommt auf Marlon Krebs zu: Der Handballer vom Drittligisten Northeimer HC trifft am Sonntag, 15. April, um 17 Uhr in der Sparkassen-Arena Göttingen mit seinem Team auf den Meister und zukünftigen Zweitligisten TV Großwallstadt, seines Zeichens siebenfacher Deutscher Meister.

Für Krebs, 26-jähriger Kommissar-Anwärter, hat nach seiner Ausbildung und dem bestandenen Bachelor an der Polizeiakademie Hann. Münden der Beruf absolute Priorität. Was nicht heißen soll, dass der leidenschaftliche Hobbykoch seine Handballschuhe völlig an den Nagel hängen wird.

Recht anspruchsvoller Handball in der 3. Liga beim Northeimer HC einerseits, Arbeits- und Einsatzzeiten bei der Polizei oder die noch offene Standortfrage andererseits – das lässt sich nur schwer in Einklang bringen. So ganz loslassen vom runden Leder will er aber noch nicht. Sein Pass bleibt erst einmal beim NHC, und vielleicht kann sein Trainer Carsten Barnkothe noch einmal hier und da auf ihn als Stand-by-Spieler zurückgreifen.

Marlon Krebs will das Spiel gegen Großwallstadt noch mal so richtig genießen

Weil die Handball-Zukunft von Marlon Krebs völlig ungewiss ist, will er das anstehende Spiel gegen den traditionsreichen TV Großwallstadt noch einmal so richtig genießen. „Ich freue mich schon riesig darauf“, sagt er.

Der Rückraumspieler will selbst einmal auf jenem Parkett stehen, auf dem sonst die Basketball-Profis der BG Göttingen vor mehr als 3000 Fans spielen. „Das ist schon geil“, sagt Krebs, der beinahe mehr als 20 Jahre lang für den südniedersächsischen Oberligisten HG Rosdorf-Grone gespielt hat, ehe er sich Anfang vergangenen Jahres dem Northeimer HC angeschlossen hat.

Marlon Krebs vom Northeimer HC vor dem Spiel gegen den TV Großwallstadt in der Sparkassen-Arena Göttingen. Quelle: Jacksch

Bei seinem neuen Klub sei er gut aufgenommen worden, unterstreicht der Handballer. „Viele Spieler kannte ich ja schon vorher und hatte zum Teil auch einige private Kontakte.“ Heute macht es ihm sehr viel Spaß in Northeim – weniger als Shooter wie in Rosdorfer Zeiten, „eher als Vorbereiter“.

Sternstunde des Northeimer HC gegen den ehemaligen Bundesligisten SG Leutershausen

Als seinen größten persönlichen Erfolg bezeichnet er den Aufstieg in die 3. Liga mit dem Northeimer HC. Außerdem wird Krebs den 8. Oktober 2017 nicht so schnell vergessen, als sein Team einen der traditionsreichsten deutschen Handballvereine förmlich aus der Halle fegte und dabei die SG Leutershausen mit 30:20 demontierte – jene SG Leutershausen, die ab der Gründung der Handball-Bundesliga 1966 40 Jahre lang ununterbrochen entweder in der höchsten oder der zweithöchsten Spielklasse im deutschen Männerhandball mitmischte. Zwei Tore steuerte Krebs zu diesem Erfolg bei.

„Das war einfach ein grandiosen Spiel“, erinnert sich der Ex-Rosdorfer an die Sternstunde des NHC. Damals war Northeim Außenseiter, und auch am 15. April wird der Northeimer HC Außenseiter sein, wenn der Drittliga-Aufsteiger nach Göttingen in die Sparkassen-Arena umzieht und gegen den zukünftigen Zweitligisten TV Großwallstadt einen großen Kampf liefern will.

Das Hinspiel haben die Mainfranken aus dem Kreis Miltenberg mit 34:23 gewonnen, und das vor sage und schreibe 2502 Zuschauern in der dortigen Untermainhalle Elsenfeld. „Das war für mich schon einmalig“, sagt Krebs. Seine Teamkollegen wie Kapitän Paul Marten Seekamp, Torjäger Jannes Meyer, Torwart Lennart Gobrecht oder Linksaußen Leonard Jöhnk stimmen zu – allesamt Göttinger Studenten, die mehrmals in der Woche gemeinsam von der Unistadt zusammen mit Krebs zum Training oder zum Spiel nach Northeim fahren. Am 15. April können sie sich den Weg sparen. Ein „Heimspiel“ gegen den legendären TV Großwallstadt steht in der Sparkassen-Arena ins Haus.

Tickets in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen, Weender Straße 44, und Duderstadt, Marktstraße 9.

Von Ferdinand Jacksch

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