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Kreisfußballtag: Fusion zwischen Göttingen und Osterode wird gelobt

Kein personeller Wechsel Kreisfußballtag: Fusion zwischen Göttingen und Osterode wird gelobt

Unverändert in eine neue Epoche – unter dieses Motto hätte man den konstituierenden Kreisfußballtag des neuen Kreises Göttingen-Osterode, der am Sonnabend in der Duderstädter Eichsfeldhalle abgehalten wurde, stellen können. Vertreter von 119 Vereinen stimmten über die Vorstandsmitglieder und Ausschüsse des fusionierten Kreises ab, bestätigten dabei die bisherigen Amtsinhaber. Kreis-Vorsitzender bleibt bis 2016 Hans-Jürgen Lotz, sein Vertreter wurde der Osteroder Gerhard Dix.

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Duderstadt. Als weitere Stellvertreter wurden Alfred Bonnenberger und Hans-Dieter Dethlefs, der zugleich auch als Geschäftsführer und Pressewart fungiert, bestimmt.

Alfred Bonenberger bleibt zudem Spielausschuss-Vorsitzender, kündigte jedoch an, voraussichtlich nicht über die volle Wahlperiode bis Juni 2016 im Amt zu bleiben. Stellvertreter Klaus Henkel soll dann Bonenbergers Aufgaben übernehmen. Auch im Bereich der Staffelleiter, des Jugend-, Schiedsrichter- und Frauen- und Mädchenausschusses blieb ein personelles Stühlerücken aus.

Die Fusion, die die bisherigen autonomen Kreise Göttingen und Osterode auf ihren jeweiligen Kreistagen bereits im vergangenen Jahr beschlossen hatten, wurde von den Rednern aus Sport und Politik einheitlich gelobt und als richtiger Schritt charakterisiert. Wie Alfred Bonenberger betonten auch Duderstadts stellvertretender Bürgermeister Dieter Thriene, Göttingens Landrat Bernhard Reuter sowie der Vizepräsident des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV), Egon Trepke, vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der damit verbundenen sinkenden Zahl von Mannschaften im Jugend-, aber auch Herrenbereich die Notwendigkeit, neue Wege zu gehen und zu fusionieren

. „Der DFB wird die Landesverbände in Zukunft nur unterstützen, wenn effiziente Strukturen vorhanden sind“, erklärte Trepke, der „stolz auf diesen Zusammenschluss“ war. Die zukünftig vom DFB vorgeschriebene Mindestanzahl von 600 Teams erfüllt der Kreis Göttingen-Osterode mit rund 730 Teams problemlos.

Um zukünftig stabile und sichere Strukturen zu haben, sei der Fusionsschritt notwendig gewesen. „Sie sind der Politik einen Schritt voraus“, lobte Göttingens Landrat Bernhard Reuter. Da die Zahl im Kinder- und Jugendbereich sinke, sei der Zusammenschluss der „richtige Schritt“. Die Prämie, die vom DFB für den Zusammenschluss ausgeschüttet wurde und laut Alfred Bonenberger als „Startkapital“ genutzt werden soll, sei nicht maßgeblich gewesen, versicherte Osterodes stellvertretender Landrat Klaus Liebing.

„Für den Osteroder Fußball ist die Ausdehnung Richtung Göttingen richtig“, unterstrich er.  In Osterode sank der Anteil der Mannschaften allein im vergangenen Jahr um 12,5 Prozent. „Dieser Schritt ist eine Herausforderung, aber richtig, um die Aufgaben in Zukunft meistern zu können“, mahnte Trepke.  Spätestens bis zur Saison 2017/2018, sagte der alte und neue Spielausschuss-Vorsitzende Bonenberger, soll eine eingleisige Kreisliga auf den Weg gebracht werden.

Von Christian Roeben

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