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Kuba gastiert nicht im Jahnstadion

Fußball Kuba gastiert nicht im Jahnstadion

Am 1. März dieses Jahres gründete sich die Gesellschaft „GoEvent“ mit dem Ziel, hochklassigen Fußball im Jahnstadion auszutragen, um die schmucke Wettkampfstätte so aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.

Dass diese Ambition aufrund der überraschenden Absage des Spiels der Göttinger Stadtauswahl gegen die kubanische Nationalmannschaft in diesem Jahr wohl nicht mehr zu realisieren sein wird, lässt GoEvent-Geschäftsführer Helmut Latermann dennoch nicht verzagen. Bereits beim ersten von GoEvent organisierten Match musste umgeplant werden: Da aufgrund der Leichtathletik-Juniorenmeisterschaften das Jahnstadion nicht als Austragungsort zur Verfügung stand, fand die Partie im SVG-Stadion statt.

„Aus organisatorischen Gründen findet das für Freitag, 10. Juli 2009, geplante Gastspiel der Nationalmannschaft von Kuba gegen die Stadtauswahl Göttingen nicht statt“, teilte GoEvent-Geschäftsführer Helmut Latermann kurz per Pressemitteilung mit. Für das gelungene Gastspiel des FC St. Pauli am vergangenen Freitag bedankte sich GoEvent bei der SVG als Veranstalter sowie allen Helfern, Sponsoren, Zuschauern und den Mitarbeitern der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) für die „sehr gute und harmonische Zusammenarbeit“.

Das kursierende Gerücht, dass die Partie gegen Kuba wegen eines schwachen Vorverkaufs abgesagt wurde, entkräftete Latermann: „Es sind ja noch nicht einmal Karten gedruckt worden, der Vorverkauf sollte ja erst beginnen.“ Der Zuspruch der Sponsoren sei erfreulich gewesen, so dass kein finanzielles Risiko bestanden habe.

„Positiv unter Druck gesetzt“

Vom Ziel, das Jahnstadion mit gutem Fußball wachzuküssen, rückt Latermann nicht ab. „Wir wollten ohnehin erst 2010 beginnen und sind nur von der überraschenden Zusage von St. Pauli positiv unter Druck gesetzt worden. Wir werden deswegen auch keinen Schnellschuss machen, um Ersatz für Kuba zu finden. Das finanzielle Risiko muss überschaubar sein. Wir sind voll im Plan.“ Mehrere Sport-Agenturen hätten bereits Kontakt mit GoEvent aufgenommen. Die Kooperation mit der SVG laufe noch bis Ende dieses Jahres, „dann setzen wir uns zusammen und planen die Zukunft“, so Latermann.

Von bam

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