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Regional „LaBox“-Turnier in Göttingen – „ein Fest“
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17:59 03.12.2018
„Labox" in Göttingen: Braunschweig im Spiel gegen Aachen (schwarze Trikots). Quelle: Pförtner
Göttingen

Die Sporthallen des Felix-Klein-Gymnasiums standen am vergangenen Wochenende voll im Zeichen des Lacrosse: 24 Mannschaften und über 250 Spieler gingen bei „LaBox“ an den Start – dem größten Lacrosse-Hallenturnier in Europa.

Je zwölf Herren- und Damen-Mannschaften spielten zum nunmehr zwölften Mal um den Gewinn der handgemachten Nussknacker-Pokale. Dabei war das Teilnehmerfeld mit Mannschaften aus Schottland, Österreich und der Schweiz auch in diesem Jahr wieder international besetzt. „Das Turnier ist für Göttingen eine tolle Möglichkeit, sich innerhalb der Lacrosse-Landschaft in Deutschland, aber auch in ganz Europa eine gewisse Position zu verschaffen“, sagte Organisatorin Lena Ackermann. Einen Beitrag dazu leiste das alljährlich hohe sportliche Niveau bei „LaBox“: „Der Spaß steht hier zwar im Vordergrund, aber die Leute gewinnen natürlich trotzdem gerne. In mehreren Mannschaften sind Nationalspieler vertreten. Für ein Spaß-Turnier haben wir also ein durchgehend hohes Niveau“, erklärte Ackermann.

Hohe Intensität beim Spiel in der Halle

„Das Spiel in der Halle ist dabei viel schneller als draußen. Das Spielfeld ist kleiner, und es stehen weniger Spieler auf dem Feld. Das angreifende Team hat zudem nur 30 Sekunden Zeit, den Angriff abzuschließen. Insgesamt ist somit alles enger, es geht härter zu“, verdeutlichte die Organisatorin. Und tatsächlich schenkten sich die Akteure nichts: Unter den Anfeuerungen von der Tribüne jagten sie blitzschnell durch die Halle. Wer in Ballbesitz war, versuchte, mit schnellen Pässen die Deckung zu überwinden und den kleinen weißen Hartgummiball ins Netz zu wuchten. Wer in der Rolle des Verteidigers war, gab alles, um dem Gegner das Spielgerät abzunehmen. Höchste Intensität. Die Torhüter trugen zum Teil die Monturen von Eishockey-Schlussmännern, um sich ausreichend vor Verletzungen zu schützen.

„LaBox“-Turnier in Göttingen – „ein Fest“

Ansonsten, abseits der sportlichen Auseinandersetzung, war der Umgang bei „LaBox“ aber herzlich: „Lacrosse-Turniere sind immer wie Familientreffen, weil es in Deutschland mit 4000 Spielern nur eine kleine Community gibt“, sagte Ackermann. Insgesamt herrsche immer eine gute Atmosphäre, sowohl auf dem Feld, als auch drumherum. Freitag- und Sonnabendabend stehen traditionell Partys an. „Von morgens um neun bis abends ist es ein einziges Fest“, so Ackermann.

„Das Turnier macht aus, dass man zusammenkommt, eine gute Zeit verbringt und gemeinsam daran arbeitet, dass der Sport größer wird“, sagte auch Stephanie Bussler, die mit der Damen-Mannschaft der Universität Göttingen an den Start ging. „Alle haben einfach viel Spaß. Das Turnier ist absolut gelungen“, hielt sie fest. Zu einem ähnlichen Schluss kam auch Andi Bergmann, der bei bislang jeder Ausgabe von „LaBox“ als Spieler dabei war und mit seiner Mannschaft „BROLG“ (Bremen, Rostock, Osnabrück, Lübeck, Göttingen) den dritten Platz belegte: „Das Besondere an diesem Turnier ist die überragende Organisation, die Liebe zum Detail.“

„BLAX“ und „Retronixen“ siegen

Den Sieg bei den Herren sicherte sich schließlich „BLAX“ mit einem 2:1-Finalsieg gegen die „Prachtsternschnecken“, während bei den Damen die „Retronixen“ das Rennen vor der Mannschaft aus Aachen machten (9:1). Die Göttinger Vertreter schafften den Sprung auf das Podium nicht: Die Damen der Uni Göttingen wurden Fünfter, die Herren landeten auf Rang acht.

Organisatorin Ackermann zog unterdessen ein Fazit zu „LaBox“ 2018: „Es hat sich auf jeden Fall wieder gelohnt, so viel Herzblut in das Turnier zu stecken.“

Von Filip Donth

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