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Landesliga für FC eine Etage zu hoch

Fußball-Landesliga Landesliga für FC eine Etage zu hoch

Der FC Grone konnte gegen den MTV Gifhorn aus seinem Platzvorteil kein Kapital zu schlagen. Mit 1:3 gingen die Platzherren nach 90 Minuten vom Feld.

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Quelle: Pförtner

FC Grone – MTV Gifhorn 1:3 (1:1). Es war ein Bild mit Symbolcharakter, das sich den wenigen noch dagebliebenen Zuschauern ein paar Minuten nach dem Abpfiff bot: Trainer Wilfried Rusteberg allein über den Rasen gehend, mit hinter dem Rücken verschränkten Armen, das Gesicht mit emotionsloser Miene auf den Boden geheftet. Kurz zuvor hatte der 54-Jährige gestikulierend am Spielfeldrand stehend Kommandos gebrüllt, Lob und Tadel verteilt und seine Mannen immer wieder angefeuert. Doch spätestens nach dem 1:3 zehn Minuten vor Schluss hatte sich auch bei dem engagierten Übungsleiter die Erkenntnis durchgesetzt, dass der MTV für seine Elf eine Nummer zu groß war – so wie vielleicht die Landesliga eine Klasse zu hoch ist.

„Einige meiner Spieler sind im taktischen wie im spielerischen Bereich überfordert“, bilanzierte Rusteberg dann auch ungeschminkt. Nachdem die Mannschaft in der vorigen Saison mit 15 Punkten Vorsprung Bezirksliga-Meister geworden wäre, seien viele im Verein das Abenteuer Landesliga vielleicht zu optimistisch angegangen, so der Coach weiter. Auch gegen Gifhorn hätte es eine höhere Niederlage geben können, die Torwart Denis Kobold jedoch verhinderte. Zwar sah er beim 1:2, als er den Ball durch die Beine gespielt bekam, etwas unglücklich aus, zeigte ansonsten aber tolle Paraden. – Tore: 0:1 Hernier (5.), Foulelfmeter; 1:1 El-Eid (25.), staubt ab, nachdem MTV-Keeper Krauskopf einen Freistoß von Kleinschmidt nur abgeklatscht hat; 1:2 Reitmeier (76.); 1:3 Baer (80.), Konter.

Von Hauke Rudolph

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