Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Eckhardt auch in Berlin nicht zu besiegen

Leichtathletik Eckhardt auch in Berlin nicht zu besiegen

Sie ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Neele Eckhardt von der LG Göttingen hat sich bei den Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Berlin den Sieg im Dreisprung geholt. Zudem gab es drei Bronzemedaillen für LG-Athleten.

Voriger Artikel
Vom Probetraining zur WM
Nächster Artikel
Armin Trklja holt sich den Titel

Neele Eckhardt

Quelle: Archiv

Göttingen. Lisanne Rieker knackte im Dreisprung mit 12,98 Metern die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften. „Damit war nicht unbedingt zu rechnen, aber an diesem Tag hat es bei ihr gut geklappt“, lobte LG-Pressesprecher Gerd Brunken. Gut klappte es auch bei Favoritin Eckhardt. Mit 13,97 Meter, die Eckhardt im abschließenden Versuch gelangen, führte sich unangefochten das Feld an, belegte den Goldrang mit 28 Zentimetern Vorsprung vor Birte Damerius vom TSV Rudow. „Unter diesen Bedingungen war ihre Leistung absolut okay“, befand Brunken.

Von Sommer und Juni-Wetter war in Berlin am Wettkampftag nämlich keine Spur zu finden. Bereits eine Stunde vorher fing es an, sehr stark zu regnen, hinzu kam noch ein unangenehmer kräftiger Wind. Kurzfristig zogen Eckhardt und ihr langjähriger Trainer Frank Reinhardt deshalb auch einen Startverzicht in Erwägung, denn die Verletzungsgefahr wäre zu groß gewesen. Am Ende entschied sich das Duo, doch anzutreten, und wurde mit Platz eins belohnt.

Im Weitsprung der Männer standen bei Jonas Klack nach seinem besten Versuch bei starkem Rückenwind 7,32 Meter auf der Anzeigetafel. Diese Weite war gleichbedeutend mit dem dritten Platz. Ob Klack bei den nationalen Titelkämpfen wird starten dürfen, ist noch nicht klar. Er belegt aktuell Rang 14 in der deutschen Bestenliste. Da nur zwölf Akteure bei der DM starten dürfen, müssten zwei Athleten, die vor Klack stehen, noch auf ihren Start beim nationalen Bestentreffen verzichten.

Auch über 100 Meter ging Klack an den Start. Im Zwischenlauf lief er 11,11 Sekunden und verpasste damit den Einzug in den Finallauf nur knapp. Friederike Altmann trat nur im 100-Meter-Vorlauf an, verzichtete dann wegen Rückenproblemen auf eine Fortsetzung.

In der weiblichen U-18-Klasse stelle die frischgebackene Landesmeisterin im Siebenkampf Johanna Hillebrand im Weitsprung mit 5,43 Meter eine neue persönliche Bestweite auf. Lohn ihres Rekordflugs war die Landung auf dem Bronzerang.

Jasper Laakmann brauchte in Berlin für seine 1500 Meter 4:00,34 Minuten und erreichte damit in der Endabrechnung den siebten Rang.

Im Weitsprung der Frauen gelangen Lisanne Rieker 5,54 Meter, was gleichbedeutend mit dem fünften Platz war. Bei Vereinskollegin Thea Schmidt war ihr erster auch gleich der beste Versuch. Am Ende stand für Schmidt mit 5,41 Metern Platz sieben in der Ergebnisliste.

Gold brachte Jana Beyer von der LG Eichsfeld mit nach Hause. Die U-18-Athletin aus Bilshausen dominierte ihren 3000 Meter-Lauf nach Belieben und siegte in persönlicher Bestzeit von 10:18,91 Minuten deutlich vor der zweitplatzierten Jana Millat (TC Fiko Rostock), die nach 10:32,46 die Ziellinie überquerte. cro

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Alle Verein der 1. Bundesliga im Quotenvergleich von SmartBets.
Burgturnier 2017: Highlights aus drei Tagen