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Regional Leichtathletik-Meisterschaften: Ein Titel bleibt in Göttingen
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00:30 22.06.2015
Gut gelandet: Anna Schmotz lässt die Konkurrenz im Weitsprung hinter sich. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Auf den sprang Anna Schmotz. Nach Platz zwei im Dreisprung am Sonnabend, setzte sie im Weitsprung noch einen drauf und sicherte sich den Titel in der Damenkonkurrenz.

 
Nur wenige Zentimeter hatte die 23-Jährige am Ende Vorsprung auf Leonie Piehl (5,79 m) und Sandra Mäckelmann (5,76 m), die beide für die LG Reinbek/Ohe starten. Schmotz strahlte nach dem Wettkampf. „Gleich mit dem ersten Sprung habe ich die Siegerweite erreicht. Und weil das eine Meisterschaft ist, zählt der Titel ausnahmsweise einmal mehr als die Weite.“ 6,11 Meter hat die Jurastudentin als Bestweite stehen, die Sechs-Meter-Marke hat sie in diesem Jahr allerdings noch nicht geknackt. „Ich denke, meine beide ungültigen Sprünge könnten über sechs Meter gewesen sein“, verriet die Springerin, die studienbedingt im vergangenen Jahr eine Pause eingelegt hatte, nun aber wieder Zeit hat, sich der Leichtathletik zu widmen. „Ich brauche den Sport nebenher auch. Nur lernen geht nicht.“

 
Dass es ausgerechnet in ihrer Lieblingsdisziplin Weitsprung mit der Meisterschaft geklappt hat, freute die 2012 aus Hannover nach Göttingen gewechselte Leichtathletin. „Ich wollte auf jeden Fall im Weitsprung gewinnen. Der Dreisprung ist eigentlich nur so ein Nebenprodukt. Wer bei Frank Reinhardt trainiert, kommt aber am Dreisprung nicht vorbei.“

 

 
Wie Schmotz freute sich auch ihr Teamkamerad Lukas Deserno über zwei Teilnahmen an der Siegerehrung. In seiner Paradedisziplin Diskuswurf wurde der LGGer am Sonntag Zweiter, im Kugelstoßen sicherte er sich den dritten Platz. Auf diesem landete auch Arne Dittrich im Diskuswerfen.

 
Anne Spickhoff, deren Fanclub sich lautstark bemerkbar machte, war über 1500 Meter bei den Damen lange Zeit auf Podiums-Kurs, als Zweite startete sie in die letzte Stadionrunde. Auf dieser schwanden dann die Kräfte, sie musste noch einige Läuferinnen vorbeiziehen lassen, wurde am Ende Sechste. Feiern kann sie aber trotzdem: ihr Abitur.

 
Auch wenn es während der beiden Veranstaltungstage trocken geblieben ist, haderten einige Sportler doch mit dem Wetter. Vor allem die Weitspringer beklagten die kühlen Temperaturen in den Morgenstunden. Dagegen war es für die Mittelstreckler angenehm. Jasper Cirkel hatte am Freitag auf einen Start beim gut besetzten Volksbank-Meeting in Osterode verzichtet, dort beim Zuschauen aber mächtig gefroren. „Das war Erkältungswetter“, berichtete er. Ausgeruht ging er die 5000 Meter am Sonnabend an und unterbot dann seine Bestzeit gleich um 17 Sekunden. Zufrieden war auch Gerd Brunken, Pressesprecher des NLV-Kreises Göttingen: „Organisatorisch ist alles gut gelaufen. Schade ist nur, dass die Qualifikation für die U-18-Weltmeisterschaft zeitgleich in Schweinfurt ausgetragen wurde.“

 Von Kathrin Lienig

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