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Regional Letzte Vorbereitungen für das Burgturnier
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23:32 16.05.2017
 Johannes Ehning (Salvador) Quelle: Pförtner/Archiv
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Nörten-Hardenberg

Während einer Pressekonferenz verriet er seine Favoriten für den Sieg in dem Großen Preis, die vorletzte Prüfung eines langen Wochenendes: „Martin Fuchs, Rolf-Göran Bengtsson und als Geheimtipp Chloe Reid“. Aber auch Vorjahressieger Felix Haßmann, Nachwuchsreiterin Laura Klaphake, Lokalmatador Dirk Klaproth sowie Lars und Gerrit Nieberg seien heiße Anwärter.
Vor allem möchte Beerbaum selbst aber weit nach vorn: In den vergangenen Jahren stand seine Frau Meredith Michaels-Beerbaum sportlich im Vordergrund. Er war viel in der Trainerfunktion unterwegs. Nun will er sportlich wieder Anschluss finden. „Es gibt hier wertvolle Weltranglistenpunkte zu holen“, sagt der 47-Jährige. Eine Vorbereitung für einen möglichen Europameisterschaftsstart im August seien die Ritte in Nörten-Hardenberg aber nur indirekt – sein Top-Pferd Comanche wird dieses Wochenende geschont. „Ich werde wahrscheinlich mit der neunjährigen Charmed um die Goldene Peitsche reiten“, sagt Beerbaum.
Geladen war auch Tjark Nagel, der 2005 Zweiter beim Großen Preis um die Goldene Peitsche wurde – und nun in anderer Funktion unterwegs ist: Gemeinsam mit Thomas Münch ist er für die Fohlenauktion am Freitagabend zuständig. „Das ist neu in diesem Jahr“, sagte Gastgeber Carl Graf von Hardenberg. Ein weiteres Highlight sei am Sonnabendabend der Auftritt von Dressurreiterin Isabell Werth.
So entwickele sich das internationale Springturnier immer weiter, wie Kaspar Funke vom Veranstalter Escon Marketing erzählte: „Wir spielen im europäischen Kontext oben mit.“ Wichtig war Carl Graf von Hardenberg dabei, dass an diesem Wochenende nicht nur ein Reitturnier auf die Beine gestellt wird: „Es ist ein Event-Wochenende mit einem sportlichen Event und einem Park-Event“, sagte er und verwies damit auch auf die Klassika-Gartenausstellung. Die Gastgeber wollen mit Vielfalt alle Generationen abholen.

Olympiasiegerin Isabell Werth:  „90 Prozent sind nicht planbar“

Isabell Werth

Isabell Werth, Sie sind mehrfache Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Europameisterin. Beim Burgturnier erklären Sie Springreitern und Zuschauern in einem Showprogramm die Geheimnisse des Dressurreitens. Was ist denn das Schlüsselgeheimnis?
Das Geheimnis ist, mit dem Pferd zusammenzuwachsen, sich individuell anzupassen und zu entwickeln. Man muss sich immer fragen: Wie tickt welches Pferd?

Info

Am Sonnabend gibt Isabell Werth beim Burgturnier um
17 Uhr im Tageblatt-Lesercafé eine Autogrammstunde.

Wie wird denn dann aus einer guten Dressur eine 90-Prozent-Sieger-Dressur, wie sie es zuletzt beim Weltcup-Finale in Omaha geschafft haben?
90 Prozent sind nicht planbar. Das hat viel mit Selbstkritik und Feinabstimmung in der Prüfung zu tun. Man muss für jedes Pferd herausfinden, wie man es auf dem Turnier vorher richtig abreitet.
Im August steht die EM an, die Vorbereitungen laufen, wie passt so ein Showprogramm auf dem Burgturnier in ihren Termin­kalender?
Das passt gut, weil ich an dem Wochenende vorher kein Turnier habe. Außerdem mache ich das gern für das Projekt „Reiten gegen den Hunger“. Ich komme mit einem unerfahrenen Pferd, mit Sorento, und werde es kommentieren, wenn Fehler kommen, und laut fluchen (lacht).

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