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Letzter Schliff in zwei Intensiv-Trainingseinheiten

Feuerwerk der Turnkunst Letzter Schliff in zwei Intensiv-Trainingseinheiten

Sie sind Stammgäste beim Feuerwerk der Turnkunst – die Sportgymnastinnen des TSV Obernjesa. Bei den ersten beiden der drei Veranstaltungen in der Göttinger Lokhalle (28. bis 30. Dezember) eröffnen die jungen Sportlerinnen jeweils die „Body-Talk-Show“ als regionale Gruppe.

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Gut vorbereitet für die beiden Auftritte in der Lokhalle: Die Sportgymnastinnen des TSV Obernjesa sind der regionale Vertreter an den ersten beiden Tagen des Feuerwerks der Turnkunst.

Quelle: Pförtner

„Traumwelten“ heißt das Programm der Jugendlichen, die mit Keulen, Bällen und Tüchern versuchen werden, bösen Gedanken den Garaus zu machen. Die mehrfachen Landesmeisterinnen und Finalistinnen des Deutschland-Pokals interpretieren den Song „Barbarossa is hungry“ aus dem Film „Fluch der Karibik“ und werden zeigen, wie mit schönen Träumen hässliche Albträume besiegt werden können.

Bereits nach den Sommerferien hat die Gruppe, die vom veranstaltenden Niedersächsischen Turnerbund (NTB) eingeladen wurde, mit dem Training begonnen. Die Sportgymnastinnen der Freien-Wettkampfklasse (über 16 Jahre) und der Jugend-Leistungsklasse (14 bis 16 Jahre) haben viel trainiert und eine erste Feuerprobe vor großem Publikum bereits beim eigenen Schauturnen im November bestanden. Trainerin Ilonka Moschkau, die sich die Choreographie ausgedacht und die Kostüme entworfen hat, hatte es allerdings schwer, die Mädchen so oft wie möglich unter einen Hut zu bringen. „Durch die Ganztagsangebote an den Schulen ist es schwierig, immer alle dabei zu haben. Viele sind erst um 16.30 Uhr aus der Schule da und sollen dann eine halbe Stunde später schon wieder in der Halle stehen“, berichtet die 80-Jährige, für die nach dem runden Geburtstag im Sommer und der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes im November nun zum Jahresende noch ein weiterer Höhepunkt ansteht.

Schnupfen zählt nicht

Bevor die Gruppe des TSV Obernjesa beim Tournee-Auftakt am Montag, 28. Dezember, um 19 Uhr in der Lokhalle auftritt, stehen für sie noch zwei Intensiv-Trainingseinheiten an. Einen Tag nach Weihnachten und in den Vormittagsstunden des Premierentages bittet die Übungsleiterin noch einmal zur Probe für den letzten Feinschliff. „Dann muss man auch mal mit Schnupfen kommen“, lässt sie keine Ausrede gelten.

Vier Minuten wird die Vorführung lang sein, zwei dauert eine Gruppenkür im Wettkampf. „Es gibt auch beim Feuerwerk ein Zeitlimit, aber da liegen wir drunter“, sagt Moschkau. Der Unterschied zu den Darbietungen bei Meisterschaften sei der „emotionale Aufbau“. Diesen Aspekt dürfe es im Wettkampf nicht geben. Im Training des TSV Obernjesa „laufen die Showgeschichten so nebenher“, das Gerüst bilden aber auch bei solchen Auftritten die Grundlagen der Rhythmischen Sportgymnastik. Moschkau weiß, dass gerade diese Auftritte den 13 Sportlerinnen viel Spaß machen. Nervosität sei sicherlich da, aber über eine gewisse Routine verfügen die Sportgymnastinnen auch. Sie werden immer wieder einmal für Showauftritte verpflichtet.

MTV Ilten in der Lokhalle

Während die Gruppe aus Obernjesa an den ersten beiden Tagen in der Lokhalle auftritt, haben die Veranstalter für die dritte Vorstellung am Mittwoch, 30. Dezember, die „Crazy Acros“ des MTV Ilten (Hannover) ausgewählt. Den zwei Jungen und 18 Mädchen wurde beim Showwettbewerb „Rendezvous der Besten“ das Prädikat „Ausgezeichnet“ verliehen.

Ihre Interpretation des Tarzan-Musicals ist dem Göttinger Publikum schon bekannt. Diejungen Sportakrobaten, die sich schon Titel bei den Landes- und Nordwestdeutschen Meisterschaften sicherten, präsentierten die Liebesgeschichte von Tarzan und Jane bereits bei der Gala des NTB-Kreises Göttingen Ende November in der Godehardhalle.

Von Kathrin Lienig

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