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Lokhalle soll eine europäische Festung werden

Basketball-Euro-Challenge Lokhalle soll eine europäische Festung werden

Nach dem überraschenden 88:76-Triumph beim hochfavorisierten russischen Top-Klub BC Lokomotiv Kuban steht für die Göttinger Basketballer auf europäischem Parkett heute die Heimpremiere an. Um 19.30 Uhr treffen sie auf das Überraschungsteam BCM Gravelines Dunkerque. Es geht um Platz eins in der Gruppe.

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Team-Leader: MEG-Guard Ben Jacobson (l.) zeigte zuletzt eindrucksvoll sein Potenzial.

Quelle: CR

Die Franzosen haben zum Auftakt der Euro-Challenge einen ähnlichen Überraschungscoup gelandet wie die Veilchen. Mit 70:59 bezwang Dunkerque den als stärksten Vertreter der Gruppe A eingeschätzten montenegrinischen Klub KK Buducnost aus Podgorica. Wie stark Buducnost ist, das mussten die Brose Baskets Bamberg im Oktober in der Qualifikation zum übergeordneten Euro-Cup erfahren. Nur hauchdünn verpassten die Montenegriner den Einzug.

Doch die Veilchen lassen sich von dem Erfolg der Franzosen nicht bange machen und verweisen selbstbewusst auf ihre Heimbilanz. In dieser Spielzeit sind sie in der heimischen Arena ungeschlagen, nun wollen sie beweisen, dass die Lokhalle auch auf europäischer Ebene eine nicht einzunehmende Festung ist. Zuletzt mussten am Sonnabend die favorisierten Bamberger erfahren, wie leicht man ein Spiel in der Lokhalle verliert.
„Die Partie gegen Gravelines ist ein sehr wichtiger erster Schritt für uns“, betont MEG-Headcoach John Patrick: „Das wird eine sehr spannende und unterhaltsame Begegnung. Gravelines verfügt über ähnliche athletische Fähigkeiten wie wir. Es spielt einen schnellen Stil und schließt häufig mit Dunkings ab. Die Mischung aus erfahrenen Spielern und Rookies ist sehr gut. Gravelines ist ein gutes Fastbreak-Team, das auch den Pick and Roll sehr gut läuft.“

In den vergangenen drei Jahren spielte Dunkerque (Dünkirchen) im zweithöchsten europäischen Wettbewerb, dem Euro-Cup – allerdings recht erfolglos. Drei Siege aus elf absolvierten Partien stehen zu Buche. Große Erfolge wurden im 70 000 Einwohner zählenden an der Nordseeküste liegenden Fischerstädtchen bisher nicht gefeiert.
Das Spiel der Franzosen ist stark US-amerikanisch geprägt, denn gleich fünf Akteure kommen aus den Vereinigten Staaten. Topscorer ist derzeit Spielmacher Ben Woodside. Der Traum des 24-jährigen Point-Guards von einem NBA-Engagement erfüllte sich diesen Sommer nicht, jetzt trumpft er in der starken französischen Liga auf. In durchschnittlich 32 Minuten Spielzeit kommt der Absolvent der North-Dakota-State-University auf fast 17 Punkte und vier Rebounds und drei Assists. Demgegenüber stehen allerdings fast vier Ballverluste pro Match – hier wird die aggressive Veilchen-Defense ansetzen.

Die Hauptlast im Angriff verteilt sich bei Dunkerque auf sieben Akteure. Das sind neben Woodside dessen Landsleute Johnson (10), Edwards (12), Stanley (8), Lewin (8) sowie der Franzose Akpomedah (10) und der kongolesische Defensivspezialist Bokolo (7). Der Siebte der französischen Liga geht recht erholt in die Euro-Challenge-Partie, denn sein Ligaspiel fiel am Wochenende aus. Gegner Vichy musste passen, da die Schweinegrippe im Team wütet. Hätte Dunkerque das Match gewonnen, stände es auf Rang zwei.

Die Veilchen müssen hingegen zeigen, dass sie das schwere Spiel gegen Bamberg verkraftet haben. Chester Frazier laboriert weiter mit Problemen am Fuß, sein Einsatz entscheidet sich nach einer MRT-Untersuchung. Tickets für die Heimpremiere der Veilchen gibt es noch an der Tageskasse. Die Schalter in der Lokhalle werden zwei Stunden vor Spielbeginn geöffnet. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Interview mit Michael Meeks (Video)

Von Mark Bambey

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