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MEG-Premiere bei europäischem Top-Team

Basketball-Europapokal MEG-Premiere bei europäischem Top-Team

Zur Premiere im Europapokal haben die Göttinger Basketballer eine wirklich schwere Aufgabe zu bewältigen. Wenn heute Abend um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit – die Partie wurde um 90 Minuten vorverlegt – erstmals ein Göttinger Basketball-Herrenteam an einem europäischen Wettbewerb teilnimmt, dann steht ihm kein geringerer Gegner als der Vize-Europapokal-Sieger 2005 und derzeitige Tabellendritte der starken russischen 1. Liga gegenüber: Lokomotiv Kuban. Ein Team, das seit Jahren eine feste Größe im europäischen Basketball ist.

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Freuen sich auf ihre Europapokal-Premiere: die MEG-Spieler Chris McNaughton, Jason Boone, Chester Frazier, Taylor Rochestie und Tobias Welzel (von links).

Quelle: Pförtner

Vor dem Wochenende rangierte das in Krasnodar beheimatete Team sogar auf Rang zwei, musste bis dahin in fünf Partien im nationalen Wettbewerb nur eine Niederlage hinnehmen. Am ersten Spieltag hatte es beim russischen Serienmeister und Top-Favoriten ZSKA Moskau, der seinen achten Titel in Folge erringen will, in einer packenden Abwehrschlacht nur knapp mit 48:55 verloren. Am vergangenen Sonnabend vergeigte BC Lok Kuban seine Generalprobe für den internationalen Wettbewerb allerdings gründlich. Vor eigenem Publikum musste es sich Khimki mit 63:69 geschlagen geben.

Herausragender Lokomotiv-Akteur in den vergangenen Partien der russischen Super- League A war Aleksandar Capin. Der schnelle und athletische Außenspieler (Guard) steuerte durchschnittlich 22 Punkte bei und verteilte zudem im Schnitt fünf Assists. Gerne bedient Capin, den Basketball-Insider vielleicht noch aus seiner kurzen Zeit in der Serie 2003/04 im Trikot der Telekom Baskets Bonn kennen, allerdings auch seinen 2,11 Meter langen und 121 Kilogramm schweren Teamkollegen Pero Antic. Der Center-Hüne kommt durchschnittlich auf elf Punkte und sieben Rebounds. Ob Antic allerdings gegen die Veilchen auflaufen kann, ist fraglich. Er hat sich beim Match am Wochenende gegen Khimki verletzt.

Kuban-Trainer alter Bekannter

„Ich freue mich auf das Duell mit Lokomotiv Kuban. Besonders auf das Wiedersehen mit Sasho Filipovski . Wir sind befreundet, kennen uns von verschiedenen Basketball-Camps“, sagt MEG-Headcoach John Patrick. Gespannt darf man auch sein, wie die Russen, die klassischen Halbfeld-Basketball bevorzugen, mit dem von Guards dominierten Patrickschen Hochgeschwindigkeits-Basketball zurecht kommen. „Wir sind gespannt, wie sie auf unserer Pressverteidigung reagieren. Lok Kuban setzt eher auf große Spieler, Shooting-Guard Alexey Surovtsev ist zum Beispiel 2,02 Meter lang. Das Team verfügt zudem über gute Distanzschützen. Unser Assistenz-Trainer Stefan Mienack hat Lok Kuban intensiv gescoutet“, sagt MEG-Pressesprecher Björn-Lars Blank.

In der vergangenen Spielzeit war das Team noch im mehrere hundert Kilometer weiter nördlich gelegenen Rostov am Don beheimatet. Doch die Klubeigner zog es zu Saisonbeginn ins gut 70       0000 Einwohner zählende Krasnodar, Hauptstadt der gleichnamigen Region, die zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer liegt.

Von Hannover aus sind die Veilchen gestern Mittag in Richtung Russland aufgebrochen. Nach gut neunstündiger Reise sind sie heute um 1.30 Uhr Ortszeit in Krasnodar gelandet. Der Weg führte sie zunächst in die russische Hauptstadt Moskau, ehe ein Anschlussflug ins knapp 1500 km südlicher gelegene Krasnodar genommen wurde. Etwa 3500 Reisekilometer lagen hinter dem Team, ehe das Hotel in Krasnodar bezogen werden konnte. Trotz der Reisestrapazen und der sicherlich vorhandenen Nervosität bei der Europapokal-Premiere blickt MEG-Headcoach John Patrick optimistisch auf den Vergleich: „Lokomotiv Kuban ist natürlich favorisiert. Ich glaube aber an die Stärke unseres Teams. Wir können die Überraschung schaffen.“

Von Mark Bambey

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