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MEG empfängt zum Rückrundenstart verstärkte Russen

Basketball-Euro-Challenge MEG empfängt zum Rückrundenstart verstärkte Russen

Das Flair der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wird durch die Lokhalle wehen, wenn am heutigen Dienstag, 15. Dezember, um 19.30 Uhr der Tabellenvierte der russischen Superleague, BC Lokomotiv Kuban, zum Europapokal-Rückspiel bei der MEG Göttingen antritt. Mit der Verpflichtung von NBA-Star Gerald Green ist den Russen in der vergangenen Woche ein spektakulärer Coup gelungen.

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Unter den Körben gefordert: MEG-Center Chris McNaughton (links) steuerte zum Hinspielsieg bei Lokomotiv Kuban – rechts Vladislav Dragojlovic – elf Punkte und fünf Rebounds bei.

Quelle: Pförtner

Der wegen seiner enormen Sprungkraft gefürchtete 23-jährige Shooting Guard und Forward spielte in der vorigen Saison an der Seite von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks und davor zwei Serien bei den Boston Celtics (2005– 2007) sowie in der Saison 2007/08 bei den Houston Rockets und den Minnesota Timberwolves. Insgesamt kam Green, der als einer der letzten Spieler den Sprung direkt von der High School in die weltbeste Liga schaffte (ohne den inzwischen festgeschriebenen Weg über ein College), in 181 NBA-Partien zum Einsatz, davon 41-mal als Starter. Im Schnitt erzielte er 5,2 Punkte.

Weltweite Berühmtheit erlangte das 2,03 Meter lange Sprungwunder mit dem Gewinn des NBA-Slam-Dunk-Contests 2007 vor 16      000 Zuschauern in Las Vegas und mehreren hundert Millionen vor dem Fernseher. „Eigentlich muss man bei Greens Körpergröße 120 Zentimeter drauflegen“, umschreibt MEG-Coach John Patrick dessen Sprungvermögen. In seinem bislang einzigen Spiel für Kuban erzielte Green am vorigen Sonnabend in der Superleague-Partie bei Uniks Kazan, das 77:81 verloren ging, in 29 Minuten Einsatzzeit 29 Punkte.

Sein erstes Match für Lok Kuban wird Greens gleichaltriger Landsmann James Gist beim Euro-Challenge-Spiel in der Lokhalle bestreiten. Der 2,06 Meter lange Power Forward wurde 2008 vom NBA-Club San Antonio Spurs gedraftet, spielte in der vergangenen Saison in der ersten italienischen Liga für Angelico Biella und markierte 12,5 Punkte im Schnitt. Angesichts der hochkarätigen Verstärkungen des heutigen Gastes sieht Patrick seine Mannschaft trotz des klaren 88:76-Hinspielerfolges in der Außenseiterrolle.

Patrick setzt auf Fan-Power

„Das ist ein neues Lok Kuban. Gist und vor allem Green sind zwei der begabtesten Athleten auf der Welt. Wir werden höchste Konzentration und laute Fanunterstützung brauchen, um eine Siegchance zu haben. Zudem setze ich darauf, dass meine Spieler angesichts der Chance, gegen Green spielen zu dürfen, über sich hinauswachsen werden“, so Patrick.

Der Coach hofft, wieder auf den zuletzt grippekranken Ben Jacobson zurückgreifen zu können, der gestern erstmals wieder mittrainiert hat. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Chester Frazier (Fußverletzung), der nach dem Match gegen Frankfurt am Sonnabend kaum noch laufen konnte. Mit einem Sieg gegen Kuban würden die Göttinger die Führung in Gruppe A verteidigen und einen Riesenschritt Richtung Zwischenrunde machen, in der sie auf Erst- oder Zweitplatzierte der Gruppen B, C und D treffen.

Von mig

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