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MEG nimmt Revanche für das Playoff-Aus

Basketball-Bundesliga MEG nimmt Revanche für das Playoff-Aus

Basketball-Bundesligist MEG Göttingen ist vier Tage nach dem Europacup-Triumph in Krasnodar der nächste beeindruckende Erfolg gelungen. Gegen den zweimaligen Deutschen Meister Brose Baskets Bamberg siegte das Team von John Patrick am Sonnabend vor 2905 Zuschauern in der Lokhalle mit 78:69 (48:34) – Revanche für das Playoff-Aus in der vergangenen Spielzeit.

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Liebling der Fans: Jason Boone, hier mit Bambergs Anton Gavel (hinten) und Elton Brown.

Quelle: Pförtner

Die Frage nach der Kompensationsfähigkeit der MEG-Spieler war nach dem Ausflug ins russische Krasnodar schnell beantwortet. Das Team um Topscorer Chris Oliver legte in den ersten 15 Minuten zur Begeisterung der Fans mit einer überragenden Defensivleistung den Grundstein zum Erfolg.
Nach einem ausgeglichenen Start (4:4/3.) setzten sich die Gastgeber durch ihre intensive Spielweise innerhalb von fünf Minuten auf 18:8 ab. Gäste-Coach Chris Fleming sah sich früh gezwungen, seine zweite Auszeit zu nehmen – diese blieb jedoch ohne Wirkung.

Ben Jacobson und Taylor Rochestie trafen im Angriff stets die richtige Entscheidung und dabei ihre Drei-Punkte-Würfe. Ein sehr physisch agierender Jason Boone lieferte eines seiner besten Spiele im Veilchen-Dress ab und sorgte mit mehreren Tip-Dunks für Energieschübe bei Zuschauern und Mitspielern. Die gut funktionierende Teamverteidigung der MEG nahm die Topscorer der Brose Baskets, Casey Jacobsen und Predrag Suput, zunächst komplett aus dem Spiel – erst in der 17. Minute punkteten sowohl Jacobsen als auch Suput das erste Mal aus dem Feld. „In der ersten Hälfte hatten wir erhebliche Probleme mit dem Druck der Göttinger“, zollte Bambergs Headcoach Fleming den Hausherren Respekt für ihre engagierte Verteidigungsleistung.

„Interessante Erfahrung“

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien sich der kräftezehrende Trip ins über 3500 Kilometer entfernte Krasnodar dann doch bemerkbar zu machen. Auch ohne ihren etatmäßigen Aufbauspieler Brian Roberts, der einen Infekt auskurkiert, nutzten die Baskets die Nachlässigkeiten in der MEG-Verteidigung: Predrag Suput setzte sich immer häufiger im Low-Post durch, und Anton Gavel punktete aus der Distanz. Beim 52:54 aus Sicht der Gäste schien das Spiel zu kippen. „Natürlich waren die Jungs müde nach den Reisestrapazen. Schließlich machen wir diese Doppelbelastung alle zum ersten Mal durch. Aber es ist eine interessante Erfahrung, die wir möglichst erfolgreich bestreiten möchten“, zeigte Headcoach John Patrick Verständnis für die Schwächephase seiner Spieler.

Dass die Göttinger dennoch einen Erfolg einfuhren, lag insbesondere an MEG-Guard Ben Jacobson, der in den entscheidenden Phasen Verantwortung übernahm und sein Team sowohl mit Punkten als auch guten Pässen am Ende zurück auf die Siegerstraße brachte.

Von Daniel Endres

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