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Regional MTV Geismar entzaubert Moringer Offensive
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06:16 02.11.2012
Sucht die Lücke in der Northeimer Abwehr: David Schierholz (am Ball) von der HSG Plesse-Hardenberg. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Wesentlich besser lief es für den MTV Geismar, der den MTV Moringen mit 32:28 vom zweiten Platz stürzte und sich selbst auf Rang sieben verbesserte.

HSG Plesse-Hardenberg II – Northeimer HC II 22:27 (13:18).  Die Gäste erwischten den besseren Start und setzten sich über 5:2 schnell auf 13:8 und 16:10 ab. Diese Führung wurde bis zum Pausenpfiff verwaltet. Als die Northeimer ihren Vorsprung nach der Pause sogar auf 23:16 ausbauten, gab kaum noch jemand in der Halle einen Pfifferling auf das Burgenteam.

Doch die HSG zeigte eine Trotzreaktion und kämpfte sich gegen den Favoriten, der sich im Gefühl des sicheren Sieges bereits zurücklehnte, bis auf 22:24 (56.) heran. Erst da schrillten bei den Gästen die Alarmglocken. HC-Torjäger Patrick Ronnenberg ergriff die Initiative und stellte mit drei Treffern in Serie den Sieg endgültig sicher. – Tore HSG: Rassek (2), Schierholz (5), Hübner (2), Pleßmann (3), Badenhop (2), Bruns (5), Gremmes, Rehbein (2), Kuthning (1/1).

MTV Geismar –  MTV Moringen 32:28 (15:11). Wegen Problemen mit der Halle in Moringen wurde die Partie kurzfristig nach Geismar verlegt. Die nun als Gastgeber fungierenden Geismaraner, die neben dem Langzeitverletzten Leuschner auch auf die angeschlagenen beziehungsweise erkrankten Deiters, Rink, Kerklau, Düerkop und Reitz verzichten mussten. Doch das Rumpfteam schlug sich hervorragend. Die Abwehr hatte die gefürchtete Moringer Offensive gut im Griff, und der Geismarer Angriff fand immer wieder die Lücken in der generischen Verteidigung. Über 6:3 setzte sich die Heimsieben auf 10:4 ab, ließ die Gäste bis zur Pause allerdings wieder herankommen.

Entschlossener und wacher als Moringen kam Geismar aus der Kabine wieder, zeigte sich in Defensive und Offensive hochkonzentriert und baute den Vorsprung bis Mitte der zweiten Hälfte vorentscheidend bis auf 29:20 aus. In der Schlussphase agierten der Hausherren jedoch zunehmend leichtsinnig. Die Angriffe wurden nicht mehr konsequent abgeschlossen, und in der Abwehr wurden die Moringer nicht entschlossen genug attackiert. Der Sieg geriet war zwar zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, hätte aber wesentlich deutlicher ausfallen können. Ein Sonderlob bei Geismar verdiente sich Nachwuchsspieler Pablo Rolf, der mit elf Treffern der mit Abstand effektivste Torschütze war. – Tore Geismar: Cremer (4), J. Kölbel (5), Achsel (2), Neuffer (1), König (1), Platten (3), M. Kölbel (2), Rolf (11/7), Krautmann (3).

Von Michael Geisendorf

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