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Management und Sponsoren stehen fest zu Kerns

2. Damenbasketball-Bundesliga Management und Sponsoren stehen fest zu Kerns

Als die Damen der BG 74 vor knapp sechs Monaten den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga Nord mit der Vizemeisterschaft krönten, träumten nicht wenige Fans schon von der baldigen Rückkehr der Göttingerinnen in die 1. Bundesliga, aus der sie 2009 der damalige Lizenzinhaber Starting five GmbH abgemeldet und in die 1. Regionalliga zurückgeschickt hatte.

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Vom Saisonstart enttäuscht, aber nicht entmutigt: Klaudia Grudzien und das Team der BG 74.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Den ersten Dämpfer erhielt die Euphorie nach dem Abgang von Ofa Tulikihihifo und Katarina Flasarova, den überragenden Akteurinnen der vergangenen Saison. Dass aber das neuformierte Team in der laufenden Zweitliga-Serie nach vier Niederlagen in fünf Spielen nur Vorletzter ist und damit weit entfernt vom angestrebten Playoff-Platz, überrascht selbst eingefleischte Pessimisten.

„Wir hätten auch nicht gedacht, dass es so dramatisch wird“, gesteht Hannes Stechmann, Geschäftsführer der Trägergesellschaft BG Veilchen Ladies UG. Allerdings sieht er keinen Grund, in Panik zu fallen oder die Playoffs abzuschreiben. „Wir wussten, dass die Umstellung des Teams von Ofa und Kata auf zwei junge Amerikanerinnen Zeit braucht. Während sich Jenele Peterson  als Glücksgriff erwiesen hat, ist Danielle Smith in ihrem ersten Profijahr wohl noch ein wenig überfordert und muss sich erst finden. Wie lange sie dafür Zeit hat, entscheidet allein Trainerin Jennifer Kerns“, unterstreicht Stechmann.

Gesellschafter, Beirat und  Sponsoren seien sich nach wie vor einig, dass das Konzept, auf jüngere Kräfte statt auf erfahrene Profis zu setzen, richtig sei, auch wenn damit das Risiko sportlicher Rückschläge und eines Zuschauerrückgangs verbunden sei. 250 sahen den Sieg beim Heimauftakt gegen Hagen, knapp 200 die 45:51-Niederlage gegen Quakenbrück. „Im Etat ist ein Schnitt von 200 Zuschauern eingeplant. Das sind zehn Prozent unseres Budgets. 90 Prozent sind durch Sponsorengelder abgesichert“, rechnet Stechmann die Zusammensetzung des 140     000-Euro-Etats vor. Andererseits wolle man die Fans auch nicht durch schlechte sportliche Leistungen verprellen, betont er. Bis Ende November sollte sich das Team gefunden haben. Sonst müsse man gemeinsam mit Kerns überlegen, ob eine weitere Spielerin verpflichtet werden soll.

Die Trainerin versichert, dass trotz der sportlich unbefriedigenden Situation die Stimmung in der Mannschaft super und sie sehr optimistisch sei, die Playoffs zu schaffen. In der vorigen Saison hätten sich die Spielerinnen darauf verlassen können, dass Tulikihihifo oder Flasarova das Spiel in die Hand nahmen, wenn es mal nicht lief. „Jetzt müssen die Jungen selbst Verantwortung übernehmen – und in diese neue Rolle müssen sie erst hineinwachsen“, erklärt die US-Amerikanerin die fehlende Stabilität. Geärgert habe sie sich, dass drei der fünf Jugendnationalspielerinnen – Nele Aha, Jennifer Crowder und Lena Wenke – von der U-16-Europameisterschaft verletzt zurückgekommen seien und weder die Vorbereitung noch die bisherigen Spiele bestreiten konnten.

Von Michael Geisendorf

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