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Manager des Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt im Interview

Ekkehard Loest Manager des Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt im Interview

Die zweite Niederlage in Folge kassierte Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt am vergangenen Wochenende. Erschreckend dabei die schwachen und glanzlosen Auftritte der Eichsfelder. Über die derzeitige Situation beim als Meisterschaftsfavoriten gehandelten Team sprach Vicki Schwarze mit dem Manager der Duderstädter, Ekkehard Loest.

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Formkrise schnell überwinden: Duderstadts Rückraumspieler Janis Grisanovs in der Partie beim Northeimer HC.

Quelle: HJN

Wie ist der Leistungsabfall zu erklären?

Ich empfinde schon seit einigen Spielen, dass wir spielerische Defizite haben. Das Spiel über die Außenpositionen findet fast nicht statt, und das Tempospiel ist  nicht vorhanden.  Dort müssen wir uns kurzfristig unbedingt steigern. Zusätzlich müssen wir dringend wieder in der Abwehr mehr Engagement zeigen, wobei es in Northeim an diesem Punkt nicht gelegen hat. Ich habe es vor dem Spiel gesagt.

E. Loest

E. Loest

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Um in Northeim zu gewinnen, müssen wir 12 bis 14 Tore über die erste und zweite Welle werfen. Dies ist der Mannschaft nicht gelungen, denn die 2 bis 3 reichen halt nicht aus. Wir müssen lernen, nicht nur von der individuellen Stärke der einzelnen Spieler zu leben, sondern mit mehr Herz und Tempo zu spielen. Da müssen halt die Spieler mehr an die Schmerzgrenze gehen.

Erreicht der Trainer die Mannschaft noch?

Davon gehe ich aus, denn es hat aus der Mannschaft bisher keinerlei Kritik am Trainer gegeben. Frank zeigt sehr viel Engagement, und er ärgert sich mehr als jeder andere über derartige Vorstellungen. Aus meiner Sicht ist jetzt ganz klar die Mannschaft gefordert und zwar gerade die älteren Spieler. Denn diese müssen gerade jetzt endlich Verantwortung übernehmen. Das erwarte ich von ihnen.

Stimmt die Harmonie in der Mannschaft?

Dort haben wir mit Sicherheit die größten Steigerungspotentiale. Es war aber auch nicht einfach. Wir haben Spieler, die unbedingt wieder 3. Liga spielen wollen, des Weiteren haben wir Spieler, denen reicht die Oberliga und dann haben wir noch Spieler, die aus der Landesliga in die Oberliga gekommen sind und sich dort etablieren müssen.

Daher ist es für den Trainer auch keine leichte Aufgabe. Ich habe bewusst vor der Saison das Ziel ausgegeben, die jüngeren Spieler zu integrieren und dann unter den ersten sechs Mannschaften zu landen. An diesem Ziel werden wir festhalten.
Wird es Konsequenzen geben?

Ich werde diese Woche einige Einzelgespräche führen und versuchen herauszufinden, wo die Probleme in der Harmonie innerhalb der Mannschaft sind. Vorab möchte ich daher zu diesem Punkt keine voreilige Aussage machen. Wenn ein Spieler allerdings unzufrieden ist, dann werden wir ihm keine Steine in den Weg legen, den Verein zu verlassen.
Denken Sie über eine Ablösung des Trainers nach?

Ganz klares „Nein“. Frank Mai bleibt aus meiner Sicht Trainer des TV Jahn Duderstadt. Wir wollen gemeinsam den Umstrukturierungsprozess durchführen und uns allen war klar, dass es auch mal Rückschläge gibt.

Denken Sie über personelle Verstärkungen nach?

Aus heutiger Sicht nicht. Der Kader ist stark genug, um unter den ersten sechs Teams zu landen. Es sei denn, uns läuft einer zufällig über den Weg. Ansonsten wird es dabei bleiben.
Hat sich an der Ausgabe des Saisonziels etwas geändert?

Das Saisonziel war ein Platz unter den ersten sechs Mannschaften mit der Maßgabe, die Spieler aus der zweiten Herren zu integrieren. Dies ist nach wie vor realistisch und machbar.

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Was so verheißungsvoll für Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt begann, endete mit einem Debakel. Im Derby beim Northeimer HC parierte Jahn-Keeper Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp in den Anfangssekunden einen Siebenmeter gegen Jan Niklas Falkenhain, peitschte seine Mannschaftskollegen nach vorn. Doch die erste Kerze am Adventskranz war aus Sicht der Eichsfelder das einzig Erhellende am gestrigen Sonntagabend. Mit 17:27 (6:13) verloren die Schützlinge von Trainer Frank Mai völlig zurecht.

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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