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Marcus Wuttke, ehemals HG Rosdorf-Grone, trainiert Bundesliga-Junioren

Handball Marcus Wuttke, ehemals HG Rosdorf-Grone, trainiert Bundesliga-Junioren

Elf Jahre hat Marcus Wuttke in Rosdorf gespielt und trainiert, und mit elf Toren hat sich die südniedersächsische Handball-Ikone im Dezember 2010 beim 39:37-Oberligasieg gegen Vorsfelde von der 2006 gegründeten HG Rosdorf-Grone verabschiedet. Aus beruflichen Gründen zog es ihn mit seiner Frau Juliane seinem Sohn Tom in Richtung Süddeutschland.

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So haben ihn die Südniedersachsen in Erinnerung: Marcus Wuttke (rechts) im Einsatz für die HG Rosdorf-Grone.

Quelle: Pförtner

Göttingen. „Das war ein Ausstand nach Maß“, erinnert sich der damalige Kapitän Marcus Wuttke heute noch. Und Hallensprecher Manfred Heise bezeichnete damals in einer Abschiedsrede den scheidenden Linkshänder als „ein positives Vorbild“. Auch Mirko Jaissle, der HG-Trainer und gute Freund, hat „Wutti“ (wie er von seinen Freunden genannt wird), in bester Erinnerung: „Er hat immer gezeigt, was ihn in den Rosdorfer Jahren ausgezeichnet hat. Wuttke hat die Mannschaft geführt und motiviert und selbst auch noch die meisten Tore geworfen.“

Der fast 38-jährige Linkshänder führt heute vor dem Toren Augsburgs die Landesligamannschaft des TSV Friedberg (die „Erste“ ist Tabellenführer der 3. Liga Süd und hat dieser Tage aus wirtschaftlichen Gründen einen möglichen Aufstieg in die 2. Liga abgelehnt) als Trainer. Außerdem coacht er auch noch die JSG Friedberg/Dasing in der Jugend-Bundesliga : „Das macht richtig Spaß“, erzählt der promovierte Dozent für Physiotherapie eines Privatschul-Unternehmens für Berufsfachschulen in München und Starnberg.

Freizeit knapp bemessen

Ehefrau Juliane ist mittlerweile verbeamtet und arbeitet in Fürstenfeldbruck als Lehrerin an einer Berufsschule. Und Sohn Tom (6) geht in die erste Klasse der Grundschule Königsbrunn im schwäbischen Landkreis Augsburg, dem neuen Wohnort der Wuttkes. „Bei zwei Mannschaften sowie fünf bis sechs Trainingseinheiten und zwei Spielen am Wochenende ist die Freizeit knapp bemessen“, berichtet der Handballer. „Ansonsten ist unsere Familie viel draußen unterwegs, wir treffen uns mit Freunden oder gehen jetzt im Winter auch mal in die Berge zum Snowboarden und Skifahren.“

Wuttkes sportlicher Ehrgeiz ist nach wie vor da: „In der Jugend liegt die Zukunft. Das ist mein Motto im Sport allgemein,  und auch im Handball.“ An seiner neuen Wirkungsstätte in Friedberg „steht die individuelle Entwicklung im Vordergrund“, so Wuttke, der den jungen Spielern den Umgang mit Disziplin und Verantwortung näher  bringt. Dabei erinnert er sich auch gern an frühere Zeiten:  „In Rosdorf wird schon gut gearbeitet. Der Vorteil in Südbayern ist, dass es wenige Topklubs gibt, und sich alles auf einen Bereich um Friedberg konzentriert. „Hier, vor den Toren Augsburgs, wurde in den letzten Jahren einiges aufgebaut“, erzählt Wuttke: „Nun gilt es, die Jugend weiter mit den Spielbereichen zu verzahnen und eine optimale Förderung zu gewährleisten.

Nachwuchstalente heranführen

Hier haben wir mit der zweiten Mannschaft eine gute Lösung, um junge Spieler an die Erste heranzuführen.“ Und daran arbeitet Wuttke kräftig mit. So wie damals in Rosdorf, als er Nachwuchstalenten wie den heutigen HG-Oberligaspielern Marlon Krebs oder Matthis Ruck sowie Maurice Herbold (Eintracht Hildesheim/ 2. Liga) oder Linksaußen Yannis Silken und Torjäger Tim Gerstmann (beide Jugendbundesliga Hildesheim) den Weg nach oben bahnte.

Von Ferdinand Jacksch

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