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Markert-Bäumer macht mit Garibha das Rennen

Deutsche Meisterschaften im Distanzreiten Markert-Bäumer macht mit Garibha das Rennen

Sybille Markert-Bäumer auf Garibha ist Deutscher Meister im Distanzreiten. Fabienne Friepes ist mit Maya als deutsche Jugendmeisterin aus dem Wettkampf in Nörten-Hardenberg hervorgegangen.

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Helfer mit dem Pferd der deutschen Meisterin Sybille Markert-Bäumer: die zehnjährige Vollblutaraber-Stute Garibha beim zweiten Check.

Quelle: Theodoro da Silva

„Oh, mein Gott“, ist das Einzige, was Fabienne Friepes noch hervorbringen kann. Gerade hat ihr der Präsident der Ground Jury, Jan Duvenhorst, gratuliert, noch kann es die 18-Jährige kaum fassen: Mit der achtjährigen Stute Maya im Besitz von Walter Hermann – „Mein Ersatzopa“, sagt Friepes – hat sie die Deutsche Jugendmeisterschaft im Distanzreiten über 120 Kilometer gewonnen. Mit einer Gesamtreitzeit von 8:13:58 Stunden lag sie mit nur ganz knapp vor ihrer Konkurrentin Sabrina Birmele auf Nessaya mit 8:14 Stunden.

Zeitgleich sind Suchtrupps im Wald unterwegs. Sieben Kilometer nach dem Start zum Ritt über 80 Kilometer ist Enken Ziegs mit Nakidka gestürzt. Die Reiterin ist unverletzt. Doch sie bangt um ihr Pferd. Seit dem Unfall kurz nach 8 Uhr bis in den Nachmittag ist die 17-jährige Stute wie vom Erdboden verschwunden. Helfer bei den Deutschen Meisterschaften durchkämmen das Gelände. Auch aus der Luft hat die Mutter schon gesucht – in einem Flugzeug vom Flugplatz in Northeim. Eine halbe Stunde ist man auch mit einer Wärmebildkamera über dem Wald unterwegs gewesen. Gegen 17 Uhr schließlich ist das Pferd gefunden. Beim nochmaligen Ablaufen des Streckenabschnitts, in dem der Unfall passiert ist, entdeckt die Mutter der Reiterin den 17-jährigen Schimmel dicht bei der Unfallstelle in Schlingpflanzen verfangen. Riesige Erleichterung bei Mutter und Tochter, ein großes Aufatmen geht über das Wettkampfgelände.

Lob an Veranstalter

Unbeschwert können alle nun die Erste vom 160-Kilometer-Ritt erwarten. Sybille Markert-Bäumer mit Garibha wird das Rennen um die Deutsche Meisterschaft wohl machen. Schon vor der letzten 20-Kilometer-Runde ist sie laut Duvenhorst „uneinholbar in Führung“. Auf dem Weg zum Empfang der Ersten am Ziel erzählt Sarah Gnoycke von ihrem ersten Ritt mit Maharone über 80 Kilometer. „Ich fand das Gelände recht angenehm“, sagt sie. Sie komme aus dem Sauerland und habe deshalb im Gegensatz zu anderen mit der recht bergigen Strecke keine Schwierigkeiten gehabt. Ihr Pferd ist erst sieben Jahre alt. Langsam will sie Maharone weiter aufbauen. Allgemeines Lob ist von Reitern und Organisatoren für den den neuen Veranstaltungsort bei den Hardenbergschen Stallungen zu hören.

Jubel, als Sybille Markert-Bäumer nach dem Start um 5 Uhr morgens gegen 19.20 Uhr über die Ziellinie reitet. Und Applaus, als der Präsident der Ground Jury ihr nachdem ihr Pferd abschließend tierärztlich untersucht wurde mit einem Händedruck gratuliert.

Weitere Sieger

Concours Endurance National (CEN) 160 km: Alexandra Lange mit Erb, 12:33:21

CEN 120 km: Sarah Sailler mit Tantoo Aaaron ABP, 8:18:27

Concours Endurance International (CEI), 120 km, Daniele Kübbeler mit Buddy D, 8:05:40,

CEI 100 km: Stefan Zoeller mit Antares, 07:27:36

CEI 80 km: Kerstin Deichmüller mit Boka, 5:36:44

CEN 80 km: Sarah Gnoycke mit Maharone, 7:25:33.

Von Ute Lawrenz

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