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Marode Godehardhalle wird ersetzt

Beschluss gefasst Marode Godehardhalle wird ersetzt

Am Dienstagabend hat der Aufsichtsrat der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) den Neubau einer Sporthalle an der Godehardstraße beschlossen. Das bestätigte GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey auf Tageblatt-Anfrage. 

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Wird ersetzt: Godehardhalle.

Quelle: CM

Bauherr ist die GoeSF, die die Halle dann zur Nutzung an die Stadt vermietet. Planung, Ausschreibung und Vergabe des Sechs-Millionen-Euro-Projekts sollen bereits Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist für März/April 2010 avisiert. Bis zur Einweihung der neuen Sport-Arena bleibt die alte Godehardhalle erhalten.  

Der Neubau soll – wie die alte Halle auch – vor allem weiter den 1500 Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums die Ausübung des Schulsports garantieren und ab 17 Uhr dem Vereinssport zur Verfügung stehen. Die Bauzeit für die geplante Vier-Feld-Halle, die etwa 2000 Zuschauern Platz bieten soll, beträgt etwa zehn Monate. Ende 2010 Anfang 2011 soll die Halle in Betrieb genommen werden. Sie wird keine Konkurrenz für die Lokhalle sein. 

„Dass der Neubau so schnell umgesetzt werden kann, liegt an den zusätzlichen Geldern aus dem Konjunktur-Programm. Ich hoffe, dass es keine Komplikationen gibt, damit wir unseren Zeitplan einhalten können. Wir brauchten zum Beispiel nur eine Bombe auf dem Schützenplatz zu finden – was ja schon einmal passiert ist – und alles würde sich verzögern“, sagte Frey. Dass die städtische Tochter GoeSF die Halle baut und nicht die Stadt selbst liegt an der angespannten Finanzsituation der Stadt. Der Haushalt inklusive eines solchen Großprojekts wäre vermutlich nicht genehmigungsfähig, zudem würde sich die Kreditaufnahme schwierig gestalten. Ein positiver Effekt: Die GoeSF ist als Gewerbebetrieb vorsteuerabzugsberechtigt, kann die Halle also zum „Netto-Preis“ bauen. Die Stadt müsste die 19-prozentige Mehrwertsteuer draufschlagen. 

Der genaue Standort der neuen Halle sei noch nicht geklärt. Geplant war, sie „parallel verschoben oder um 90 Grad zum Leinekanal gedreht“ zu erbauen. „Die GoeSF muss das Grundstück von der Stadt kaufen. Alle Aktionen, die auf dem Schützenplatz stattfanden, sind auch weiterhin möglich“, unterstrich Frey. Die benötigte Fläche betrage etwa 5000 Quadratmeter, der Schützenplatz sei 40000 Quadratmeter groß. 

Die marode Godehardhalle war mehrmals Thema im Sportausschuss. Es stellte sich die Frage nach Sanierung oder Neubau. Ein auf Antrag der SPD-Fraktion von der GoeSF erstelltes Konzept legte den Neubau nahe. 

bam

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Abriss

Die Godehardhalle am Göttinger Schützenplatz steht kurz vor dem Abriss. Bereits im Herbst hatte die Göttinger Sport und Freizeit GmbH die Halle an die Stadt übergeben. Seitdem ist das Gebäude ungenutzt und leer. Zuvor waren noch brauchbares Mobiliar, Sportgeräte oder Teile der Beleuchtung in andere Sportstätten der GöSF gebracht worden.

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