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Regional Meister-Team der BG 74 Göttingen trifft sich nach 15 Jahren wieder
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14:30 27.06.2018
Revival: (v.l.) Co-Trainer Klaus Rümenapp, Jonas Brunnert, Christoph Tute, Rainer Schulz, Tilmann Preisler, Chima Mbakwe, Kai Apeltauer, Jan Christian Both, Philipp Nies, Jorge Schmidt, Christian Eckart, Kristopher Wiegand, Rene Lesser, Betreuer Sercan Genc und Trainer Hans-Werner Schmidt. Es fehlen Nick Sommer und Horst Wolf Quelle: r
Göttingen

„Es war wieder sehr schön zu sehen, was aus den Jungs geworden ist“, berichtet der ehemalige Trainer Hans-Werner Schmidt und ergänzt: „Neben dem Erzählen, Essen, Trinken und Spaß haben wurde übrigens auch Basketball gespielt – die Jungs haben nichts verlernt.“ Eltern, Ehepartner und zehn Kinder waren bei dem Wiedersehen ebenfalls dabei.

1994, noch während seiner Zeit als Zweitligacoach (1988-1995), hatte Schmidt die „Purzel“ (heute U10) von Erhard Apeltauer übernommen und durfte sie zehn Jahre lang bis 2005 (U20) trainieren. „Eine unglaubliche Erfahrung“, sagt Schmidt.

2000 Deutscher Vizemeister

Über die Jahre konnte Schmidt unter Mithilfe seines früheren Trainers und Mentors Klaus Rümenapp den Stamm der in den Jahren 1985/86/87 geborenen Jungen um seinen Sohn Jorge und Aufbauspieler Philipp Nies sowie Nick Sommer, Ben Münch und die jüngeren Kai Apeltauer, Rene Lesser, Christoph Tute und Kristopher Wiegand gezielt verstärken – und zwar mit den Centern Tilman Preisler und Rainer Schulze.

Das reichte im Jahr 2000 bereits zum Deutschen Vizemeister, wobei das Endspiel gegen City Basket Berlin äußerst unglücklich verloren ging. „Tränen flossen, eine bittere Niederlage, die uns aber umso mehr zusammenschweißte und sowohl menschlich und als Mannschaft stärker machte“, so Schmidt.

Effektivster Nischenspieler Norddeutschlands

Entscheidend waren dann die Zugänge von Center Jan-Christian Both und dem wohl effektivsten Nischenspieler Norddeutschlands, Christian Eckart. „Sie brachten uns noch einmal genau wie unser Jüngster, Jonas Brunnert, auf ein höheres Niveau“, erinnert sich der Trainer. Die Center Daniel Apenberg und Chima Mbakwe sowie Aufbauspieler Max Steiner aus Leipzig komplettierten den Kader. Ex-Nationalcenter Horst Wolf half mit seiner Erfahrung beim Centertraining.

2003 reiste das Team gut vorbereitet mit großem Tross und eigenem Fanclub nach Ludwigsburg und schlug den Gastgeber im Halbfinale und die mit Nationalspielern gespickten Langener verdient. „Selten bin ich so gern in die Luft geworfen worden“, erzählt Schmidt.

Mehr als eine Mannschaft von vielen

Gelohnt habe sich das Wiedersehen, das man sich damals geschworen hatte, auf jeden Fall, sagt Schmidt: „Für mich ist diese Mannschaft mehr als nur eine von den vielen Mannschaften, die ich auf Vereins-, Landes-, Schul- oder Universitätsebene in 50 Jahren von 1968 bis jetzt trainieren durfte, das ist meine Mannschaft, die Maßstäbe gesetzt hat.“ Christian Eckart drückte seine Gefühle so aus: „Geil war‘s heute! Unser Treffen hat mich richtig glücklich gemacht. Danke auch noch mal an die Organisatoren.“ Er freue sich unterdessen wie alle anderen auch schon jetzt auf das nächste Treffen im Jahr 2023, so Schmidt.

Von afu/r

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