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Meisterschaft wird in der Defensive entschieden

Fußball-Kreisliga Meisterschaft wird in der Defensive entschieden

Die beste Tordifferenz hat Eichsfeld-Vertreter SV Seeburg die Halbzeitmeisterschaft in der Fußball-Kreisliga beschert. Während die Zwischenbilanz für die Mannschaft vom See, die erst vor eineinhalb in die höchste Spielklasse des Kreises aufgestiegen war, also erfreulich ausfällt, müssen sich die Lokalrivalen aus Gieboldehausen, Rollshausen/Obernfeld und Mingerode Abstiegssorgen machen. Als Tabellenfünfter ist FC Hertha Hilkerode auch noch nicht ganz aus dem Schneider, aber auf dem besten Wege dorthin.

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Steht zur Halbzeit an der Spitze: Eichsfeld-Vertreter SV Seeburg, in dieser Szene mit André Rudolph (rechts) im Testspiel gegen Germania Breitenberg (3:4) im Angriff.

Quelle: Tietzek

Nicht nur Spiele, sondern auch Meisterschaften werden in der Defensive entschieden. Daher stehen zur Halbzeitpause nicht ohne Grund die fünf abwehrstärksten Mannschaften vorn – und zwar genau in der richtigen Reihenfolge. Allerdings wurde der Offensivgeist bislang ebenfalls entsprechend belohnt, denn die drei treffsichersten Teams bilden derzeit auch das Spitzentrio.

Die beiden punktgleichen Topteams aus Seeburg und aus dem Werratal haben deshalb gemeinsam die Nase vorn, weil die Eichsfeld-Truppe die meisten Auswärtspunkte geholt hat und die SG die beste Heimbilanz aufweisen kann. Stärke auf eigenem Platz hat auch der FC Mingerode demonstriert und liegt in der Heimtabelle an vierter Stelle – dafür ist er in der Auswärtsstatistik mit nur einem Zähler Drittletzter.

Die magerste Ausbeute auf gegnerischem Geläuf hat der Tabellenvorletzte SV Eintracht Gieboldehausen erzielt, der zudem auch lediglich über die gleichermaßen drittschlechteste Deckungs- und Sturmreihe verfügt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der „echte“ Drittletzte SG Rolls­hausen/Obernfeld in jeder Einzelrubrik besser postiert ist als in der Gesamtwertung. In der Halbzeittabelle an 13. Position und somit auf dem ersten Abstiegsrang stehend, kann die SG immerhin auf die zehnt­stabilste Verteidigung, die jeweils elftbeste Auswärts- und Angriffsleistung sowie die zwölfterfolgreichste Heimbilanz verweisen.

Noch gar kein Heimspiel gewonnen hat bisher – als einzige Kreisliga-Elf – Schlusslicht SC Rosdorf, das für die Rückrunde jedoch personell stark aufgerüstet hat, sich in jeder Kategorie verbessern wird und den Abstieg noch vermeiden will. Ohne Heimniederlage sind in der ersten Halbserie nur der Tabellenzweite SG Werratal und der Drittplatzierte GW Hagenberg. In der Fremde noch ungeschlagen ist einzig der Spitzenreiter aus Seeburg, der sieben von acht Auswärtspartien zu seinen Gunsten entschied und allein das Gastspiel am Göttinger Hagenberg (1:1) nicht gewinnen konnte.

Punkteteilungen gab es in der Hinrunde aber nicht im Übermaß. Remis-König ist zur Halbzeit der TSV Jühnde mit fünf Spielausgängen dieser Art, gefolgt von GW Hagenberg und SV Groß Ellershausen (je vier). Unentschieden hat allerdings jede Kreisliga-Mannschaft im Saisonverlauf schon mindestens einmal gespielt.

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