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Mingeröder Hannes Holwitt läuft an der Hand von Traoré auf

Bayern-Fans sind ihm egal Mingeröder Hannes Holwitt läuft an der Hand von Traoré auf

Hannes Holwitt ist sechs Jahre alt – noch, denn am  Freitag, 27. Februar feiert er seinen 7. Geburtstag. Egal, was der Mingeröder Grundschüler an diesem Tag geschenkt bekommt, auf seinem Wunschzettel steht unter anderem ein Bobschlitten, all diese möglichen Präsente können ein Erlebnis nicht aufwiegen.

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„Coole Socke“:  Hannes Hollwitt.

Quelle: Richter

Mingerode. Der glühende Fan des Hamburger SV war am vergangenen Sonntag als Einlaufkind in der Hamburger Imtech Arena gegen Borussia Mönchengladbach dabei. Allerdings an der Hand des „Fohlen“ Ibrahima Traoré. „War nicht so schlimm, Gladbach ist mein viertliebster Verein“, erzählt der aufgeweckte Hannes  mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Im Januar kam die freudige Mitteilung, dass der kleine Fußball-Fan seinen großen Vorbildern ganz nah sein dürfte. Vorausgegangen war eine Bewerbung beim HSV-Kids-Club mit einem Foto zum Thema „mein schönstes Urlaubserlebnis“. Ein Bild von Vater und Sohn mit coolen Sonnenbrillen überzeugte offensichtlich die Verantwortlichen. „Er ist wie verrückt im Haus herumgesprungen“, erzählt Mutter Sina Holwitt, als die Benachrichtigung im Januar kam.

Logisch, dass die ganz Familie bei diesem Event dabei sein wollte. Wobei es zwei Fraktionen im Hause Holwitt gibt. Hannes und Papa Stefan sind HSV-Fans, Mama Sina und Tochter Neele sympathisieren mit dem BVB. Familienkater Sammy verhält sich neutral, mag es allerdings gar nicht, wenn sein kleines Herrchen mit einem Ball in seine Richtung unterwegs ist.

„Bei uns in der Klasse sind die meisten Bayern Fans, aber, dass ist mir egal“, sagt Hannes selbstbewusst, steht zu seinen Hanseaten. Würde er auch im Falle eines Abstiegs dem Team noch weiter die Daumen drücken? Mit einem energischen Nicken beantwortet er diese Frage.

Später auch einmal Fußball-Profi werden

Keine Frage kam ihm allerdings über die Lippen, als er in Hamburg ins Stadion zusammen mit den anderen Kindern und den Mannschaften einlief. „Bis wir ihn am vereinbarten Treffpunkt abgegeben haben, war Hannes wirklich eine coole Socke“, berichtet seine Mutter. Doch mit der Coolness war es dann vorbei, als es auf den Platz ging. „Ich war sehr aufgeregt“, so Hannes.

Doch dies legte sich dann schnell, als der Nachwuchsfußballer, der beim JFV Eichsfeld bei den F-Junioren spielt, wieder bei seiner Familie war. Fast hätte es für den HSV ja zum Sieg gereicht, aber auch das 1:1 konnte der Fan verschmerzen. Hannes Holwitt selbst möchte später auch einmal Fußball-Profi werden. Wenn das nicht klappen sollte, hat er schon eine Alternative: „Tennisspieler.“ „Er spielt nur im Sommer“, erzählt Vater Stefan Holwitt, selbst ein sehr guter Tennisspieler.

Wobei Fußball bei Hannes eindeutig an erster Stelle steht, selbst das elterliche Wohnzimmer bleibt von seinen Übungseinheiten nicht verschont. Allerdings kommt dort ein kleiner Softball zum Einsatz. „Wir haben ihn überhaupt nicht dort hingetrieben, das kommt alles von ihm allein. Er hat einen unglaublichen Ehrgeiz“, beschreibt sein Vater die Spiellust des Sechsjährigen. Und seine Mutter fügt hinzu: „Er kommt vom Training und spielt weiter.“

Innerhalb der Vereinsmannschaft bekleidet er seine Lieblingsposition. „Ich bin Stürmer“, verrät er. Und sein Lieblingsspieler? Auch da muss der Grundschüler mit den Lieblingsfächern Mathematik und Sport nicht lange überlegen: „Rafael van der Vaart“, kommt es wie aus der  Pistole geschossen. Wenn es nach Hannes gehen würde, er wäre beim nächsten Spiel seines HSV wieder dabei. Toll wäre dann allerdings, wenn er den nächsten Tag nicht in die Schule müsste. Darüber war er nämlich so gar nicht begeistert.

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Von Redakteur Vicki Schwarze

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