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Mirko Jaissle: Derby-Sieg gegen TV Jahn und erste Schritte von Sohn Ben

Handball-Oberliga Mirko Jaissle: Derby-Sieg gegen TV Jahn und erste Schritte von Sohn Ben

Bei Mirko Jaissle lief am Wochenende alles nach Wunsch: „Ich bin einfach nur begeistert“, umschrieb der Coach der HG Rosdorf-Grone nicht nur den überraschend  klaren 31:25 (17:13)-Sieg des Oberligisten gegen den TV Jahn Duderstadt, sondern auch im gleichen Atemzug die ersten erfolgreichen Gehversuche seines elf Monate alten Sohnes Ben.

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„Einfach nur begeistert“: Mirko Jaissle freut sich riesig über den souveränen Derby-Sieg gegen den TV Jahn Duderstadt.

Quelle: Theodoro da Silva

Rosdorf. Ein ausverkauftes Haus, ein „supergeiles Spiel“ (Bankspieler Ron Gerstmann) voller Kampfgeist und Emotionen sowie ein „verdienter Sieger“, wie Duderstadts Trainer Frank Mai den Gastgebern bestätigte. „Ich bin bedient“, hatte Mai die Nase so voll, dass er am Sonnabend eine Spielbeobachtung aus seinem Terminkalender strich.

Eigentlich hatte er den nächsten Gegner, die HSC Nienburg, unter die Lupe nehmen wollen. „Die HG war spielerisch einfach ganz klar besser“, bescheinigte auch der in Diensten des TV Jahn stehende Göttinger Matthias Heim. „Für uns war es bitter.  Zu wenig Zusammenarbeit, zu wenig Kommunikation, zu langsamer Kopf. Dann ist es eben schwierig, gegen eine so bewegliche Mannschaft wie die HG zu gewinnen.“

Der Film lief für die HG Rosdorf-Grone auch voll nach dem Geschmack der begeisterten Fans. Über 7:4 (10.), 15:9 (24.), 18:17 (38.), 23:20 (45,), 23:22 (49.) 26:22 (52. – das 140. Saisontor Aaron Frölichs ) verbuchte die HG mit ihrem überragenden Spielmacher Hubertus Brandes einen auch in der Höhe verdienten Erfolg – der elfte Heimsieg in Folge.

Dagegen lief auf Duderstädter Seite nur der zwölffache Torschütze Janis Grisanovs zu Normalform auf. „Wir haben gegen Duderstadt bewiesen, dass wir eine sehr ausgeglichene Mannschaft sind und nicht von ein oder zwei Einzelakteuren abhängig sind“, unterstrich Linksaußen Aaron Frölich.

Und Matchwinner Hubertus Brandes ergänzte: „Die Paraden von Torwart Simon Eichhorn waren absolut spielentscheidend, als das Spiel in der zweiten Halbzeit zu kippen drohte.“ „Es hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, vor so einer tollen Kulisse zu spielen“, freute sich der Ex-Duderstädter Keeper Julian Krüger. Hingegen nutzte nicht nur TV-Jahn-Schlussmann Christian Schmidt das Wochenende, um die Wunden zu lecken: „Jetzt müssen wir am kommenden Sonntag zu Hause gegen Nienburg mit einer besseren Leistung zwei Punkte einfahren.“

Von Ferdinand Jacksch

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