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Mission Olympic: Entscheidung in Berlin

Sportfestival für Städte Mission Olympic: Entscheidung in Berlin

Die Entscheidung, wer Deutschlands sportlichste Stadt wird, steht kurz bevor: Am Dienstagabend, 24. November, gegen 20.40 Uhr soll das Ergebnis des Wettbewerbs Mission Olympic im Meistersaal in Berlin bekannt gegeben werden. Neben Göttingen haben beim Wettbewerb 2008/09 die Städte Norden, Neubrandenburg, Stuttgart und Lübbenau um die Siegprämie in Höhe von 100 000 Euro gekämpft, die von den Veranstaltern Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Coca-Cola ausgelobt worden ist.

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Strampeln für den Sieg: Moderator Andreas Lindemeier (l.) bei der Eröffnung des Göttinger Festivals auf dem Marktplatz.

Quelle: Pförtner

Bei den Vertretern Göttingens ist die Spannung groß. Hans-Jürgen Mack vom Stadtsportbund (SSB) habe laut eigener Aussage Ende vergangener Woche gegenüber der Organisationsleitung „einen Testballon steigen“ lassen. Resultat: „Die Schotten sind dicht.“ Vor der Verkündung heute Abend ist der Name der Siegerstadt ein wohlgehütetes Geheimnis, das Prozedere erinnert an die Oscar-Preisverleihung.

178 000 Menschen bewegt

Wie wichtig den Teilnehmern der Wettbewerb ist, zeigt ein Blick auf die zehnköpfige Göttinger Delegation, die nach Berlin reist: Neben Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) ist der Vorsitzende des Sportausschusses, Fritz Güntzler (CDU), genauso dabei wie Sparkassen-Vorstand Rainer Hald und Andreas Gruber, Vorsitzender des Stadtsportbundes (SSB). Die Reisegesellschaft wird vervollständigt von den drei Projektleitern des Göttinger Sportfestivals im vergangenen Juni Hans-Jürgen Mack, Klaus Brüggemeyer (beide SSB) und Veit Hesse (GoeSF) sowie Joachim Pförtner (Geschäftsführender Vorsitzender des SSB) und Malte Losert (GoeSF).

Ziel von Mission Olympic ist, dass die Teilnehmerstädte bei einem Sportfestival möglichst fantasievoll so viele Bürger wie möglich in Bewegung bringen. In Göttingen waren es 178 000 Menschen, die an drei Tagen zwischen dem 13. und 15. Juni (Stadtsport-, Familiensport- und Schulsportfestival) 248 161 sogenannte Aktivitätspunkte holten und dabei vor allem die City und den Bereich rund um den Kiessee in eine Sportlandschaft verwandelten. Die Festivals von Norden (143 792), Neubrandenburg (259 287), Stuttgart (271 965) und Lübbenau (159 993) folgten, wobei die Punkte mit der Einwohnerzahl und der Qualität der Sportangebote verrechnet wurden. Außerdem fließen ins Endergebnis zu 50 Prozent die ersten beiden Bewerbungsrunden ein.

Die Vertreter Göttingens sind bereits jetzt mit ihrem Ergebnis zufrieden. 400 sportliche Angebote gab es beim Festival, darunter Massen-Hip-Hop, in dem 3533 Schüler einen neuen Weltrekord aufstellten. Fünf Vereine wurden gegründet, insgesamt 500 neue Vereinsmitglieder registriert. Angebote wie die beliebte Leinekanalfahrt sollen auch im nächsten Jahr wieder gemacht werden, außerdem ist ein Drachenboot-Firmencup auf dem Kiessee geplant. 100 Kooperationen sind geschlossen zwölf Sportarten neu etabliert worden.

Ob es für Göttingen reicht, wird sich heute Abend zeigen, wenn es heißt „And the winner is...“. Geht der Satz weiter mit „Göttingen“, kann sich die Stadt über 100 000 Euro für den Breitensport freuen.

Wer live mitfiebern möchte, kann dies heute Abend von 19.30 Uhr an im Internet im Livestream tun: www.mission-olympic.de/livestream.

Von Eduard Warda

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