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Regional Spitzenreiter Großenheidorn kommt nach Duderstadt
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17:21 30.01.2018
Sergej Rollheuser, hier im vergangenen Jahr gegen Großenheidorn, und der TV Jahn Duderstadt empfangen den Spitzenreiter. Quelle: Schneemann
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Großenheidorn/Duderstadt

Angeknipst hat ihn mit Marc Siegesmund ausgerechnet ein Hamelner Urgestein.

Seit der Ex-Bundesligaspieler des VfL/BHW das Trainer-Zepter im November 2016 in Großenheidorn übernommen hat, ging es dort steil bergauf. Der Trainer sieht am meisten Potenzial im Abwehrverhalten seines Teams. Mit Thorben Buhre (zurück vom Drittligisten HSG Krefeld) und Benjamin Hillebrandt (von der HSG Nienburg) konnten zwei erfahrende Spieler verpflichtet werden.

Der Tabellenführer hat eine beeindruckende Bilanz aufzuweisen: zehn Siege bei nur einer Niederlage (31:32 beim starken Aufsteiger Söhre). Die Hermann-Brüder bilden das stärkste Angriffsduo der Oberliga: Rückraumspieler Niklas ist souveräner Torschützenkönig der Oberliga und traf in elf Partien 128-mal (davon 45-mal vom Punkt). Linksaußen Till netzte 85-mal ein.

Niklas Hermann bleibt bis in die Saison 2019/2020 zwei weitere Jahre an der Meerbahn. „Ich bin im Laufe des Jahres nach Steinhude gezogen und fühle mich hier nicht nur sportlich, sondern auch menschlich wohl und freue mich, weiter den Aufwärtstrend bei Heidorn unterstützen zu können“, so Hermann. „Niki ist einer unserer zentralen Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft, und wir sind natürlich glücklich, Niki weiterhin in unseren Reihen zu sehen“, so Matthias Haase vom Arbeitskreis Handball.

„Mit Niklas Herrmann hat Großenheidorn einen richtig guten Shooter. Sein Bruder Till ist über die Außenposition sehr schnell, und mit Maik Bokeloh haben sie einen guten Aufbauspieler“, lobte jüngst Trainer Frank Huchzermeier vom Ligakonkurrenten VfL Hameln die gefährliche Angriffs-Achse des Tabellenführers, der in 14 Spielen der laufenden Saison erst einmal verloren hat – am 1. Oktober mit 31:32 bei den Sportfreunden (SF) Söhre.

Die HSG Plesse-Hardenberg hatte die sogenannten Seeprovinzler Mitte Januar richtig gefordert. „Glücklicher Sieg, Mund abputzen. Wir können mehr, und wir müssen mehr zeigen, Punkt“, zog Trainer Marc Siegesmund ein nüchternes Fazit der Begegnung. Trotz der knappen 32:33-Niederlage beim MTV Großenheidorn verließ die HSG Plesse-Hardenberg als moralischer Sieger das Feld.

Gegen den TV Jahn Duderstadt hatte Heidorn das Hinspiel am 9. September mit 38:30 (19:16) gewonnen. Erst in der zweiten Hälfte setzten sich die Gastgeber deutlicher gegen einen immer motivierten, in den Schlussminuten aber viel zu hektisch spielenden, Gegner aus dem Eichsfeld ab.

Wenn die Großenheidorner am Sonnabend anreisen, bringen sie auch einen alten Bekannten mit. Thorben Buhre, einst in der Dritten Liga für die TG Münden am Ball, ist nach einigen anderen Stationen wieder zu seinen handballerischen Wurzeln zurückgekehrt.

Beim MTV will noch niemand so richtig über den Aufstieg in die 3. Liga sprechen. Doch so langsam müssen sich auf Grund des anhaltenden Erfolges alle auch mit diesem Thema beschäftigen.

Von Ferdinand Jacksch

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