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Regional Mit Liebesgeschichte zur Deutschen Meisterschaft
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20:31 12.11.2009
Wollen nun bei der DM auch die Wertungsrichter überzeugen: die Göttinger Standardformation. Quelle: Theodoro da Silva
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Nachdem das Team um Cheftrainer Markus Zimmermann bereits am ersten November-Wochenende rund 1500 Zuschauer bei der Präsentation in der Godehardhalle begeistert hat, wollen die Tänzer mit ihrer neuen Choreografie „Romeo und Julia“ nun auch die Wertungsrichter überzeugen.

Zimmermann baut dabei auf das eigene Konzept: „Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft eine gute Leistung bringen wird. Ich bin mir nicht sicher, inwieweit diese honoriert werden wird. Wir werden jedenfalls alles dafür tun, um den Einzug in die Endrunde zu schaffen.“ Was dem Göttinger Team bei seiner ersten Teilnahme einer Deutschen Meisterschaft vor rund einem Jahr in Bremen mit der bisherigen Choreografie „Titanic“ und einem fünften Platz recht eindrucksvoll gelang.

„Wenn wir das rüber bringen, was die Geschichte um „Romeo und Julia“ zeigt, hoffe ich, dass die Wertungsrichter erstaunt und begeistert sein werden“, gibt sich TSC-Tänzerin Michaela Montag recht optimistisch. Und Teamsprecher Kai Feldhusen gibt der jüngsten Bundesliga-Formation (Durchschnittsalter 19,7 Jahre) gute Chancen auf dem Weg nach Braunschweig: „Wir tanzen nicht nur eine Choreografie runter, sondern versuchen auch, diese dem Zuschauer nahe zu bringen. Wenn wir es schaffen, saubere Bilder und eine klare tänzerische Leistung zu zeigen, dann werden die Wertungsrichter auch darauf anspringen.“

„Einmaliger Mannschaftsgeist“

Davon ist auch Kay-Yvonne Kampe überzeugt. Die 20-jährige Schülerin aus Gifhorn ist neu im Team, hat bislang im B-Team des Braunschweiger TSC getanzt und lobt ihr neues Umfeld in höchsten Tönen: „Ich spüre diesen einmaligen Mannschaftsgeist.“

Mit einer „Choreografie voller Gefühle“ (Trainerin Anke Poppinga), einer „toller Mannschaft“ (Teamsprecherin Gesa Ringe) und „großer Zuversicht“ (Tänzerin Tabea Nolte) stellt sich die Göttinger Formation der Konkurrenz, die von dem frisch gebackenen Europameister 1. TC Ludwigsburg A angeführt wird. Zur absoluten deutschen Spitzenklasse zählt auch schon immer der Gastgeber Braunschweiger TSC. Mit dem TC Blau-Weiß Berlin, dem OTK Schwarz Weiss 1922 im Sport Club Siemensstadt, dem TC „Der Frankfurter Kreis“, dem TSC Rot-Gold Casino Nürnberg, dem 1. TC Ludwigsburg B und dem TSC Schwarz Gold Göttingen A werden die insgesamt acht Erstligisten bei der DM um die begehrten Plätze kämpfen.

Das NDR-Fernsehen bietet am Sonnabend ab 23.15 Uhr eine Livesendung von den Finalrunden der Standard- und Lateinformationen. Ein Live-Ticker berichtet unter www.formation-goettingen.de bereits ab Beginn der Vorrunde um 14.30 Uhr aus der Braunschweiger Volkswagen Halle.

Von Ferdinand Jacksch

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