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Mit Offensiv-Feuerwerk in die Erfolgsspur

Volleyball-Regionalliga Mit Offensiv-Feuerwerk in die Erfolgsspur

Mit einem 3:0 (25:22, 25:20, 25:17)-Heimsieg gegen den VCB Tecklenburg II meldete sich Volleyball-Regionalligist VSG/ASC Göttingen eindrucksvoll in der Erfolgsspur zurück. Das Team von Trainer Matthias Polkähn zeigte der jungen Zweitliga-Reserve deutlich die Grenzen auf. Gegen die Spielfreude und den Angriffsdruck des Teams Göttingen war der Aufsteiger chancenlos.

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Goettingens Michael Wollring (r.) und Tecklenburgs Timm Ernst kaempfen um den Ball.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Wenn man das Haar in der Suppe suchen wollte, wäre das der in dieser Saison oft verschlafene Start der Gastgeber. Auch gegen Tecklenburg begann die VSG sehr verhalten. Die mutig und  sehr engagiert aufspielenden Gäste führten mit 10:6, Polkähn nahm seine zweite Auszeit schon beim Stand von 9:12 und rüttelte seine Truppe wach. Danach löste seine Mannschaft die angezogene Handbremse, Außenangreifer Tobias Harms kratzte den Ball in der Defensive spektakulär vom Boden, um den Angriff dann spektakulär zum 10:12 zu verwandeln. Beim 16:15 wechselte die Führung zum ersten mal zu Gunsten der Gastgeber, der Göttinger Block stand unüberwindlich und trieb die technisch starken, aber körperlich unterlegenen Tecklenburger zur Verzweiflung. Die VSG verwaltete den Vorsprung bis zum 25:22 zum Satzgewinn.

Im zweiten Satz zündeten die Göttinger ein sehenswertes Offensivfeuerwerk. Bei krachenden Angriffen über die Mitte zeigte Lennart Köhler seine Klasse und ließ den gegnerischen Block beim 8:5 und 9:6 alt aussehen. Ein stark verteidigter Ball wurde von Mittelblocker Fabian Gessat zu Steller Stephan Teumer gepasst, der bedankte sich mit einem Long- Line-Kracher zum 12:8. Ein hart cross geschlagener Ball von Michael Wollring schlug zum 17:12 in der gegnerischen Hälfte ein. Nach einer der wenigen Fehlannahmen flog der Ball direkt übers Netz, der gegnerische Außen hatte freie Schussbahn, schraubte sich hoch und wollte mit einem wuchtigen Angriffsschlag ein Zeichen setzen. Doch mit perfektem Timing stieg Teumer zum Einerblock hoch, der Ball schlug von Teumers Händen im Tecklenburger Feld ein.

So ging es im Minutentakt weiter. Die VSG war am Netz nicht zu bremsen. Mit der sicheren Führung im Rücken wechselte Polkähn im dritten Satz munter durch, gab fast allen Spielern Einsatzzeit. Das führte nicht zum Bruch, vielmehr knüpften die neuen Akteure nahtlos an die Leistung ihrer Vorgänger an. „Wir haben nach der 2:3-Niederlage in Schüttorf die richtige Antwort gegeben. Das aggressive Blockverhalten haben wir intensiv trainiert, das hat sich ausgezeichnet. Tecklenburg war äußerst kampfstark. Doch ab Mitte des ersten Satzes hatten wir das Match im Griff“, freut sich Polkähn über den gelungenen Heimauftritt.

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