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Mit neuer Rollenverteilung in Erfolgsspur bleiben

Basketball-Bundesliga Mit neuer Rollenverteilung in Erfolgsspur bleiben

Ohne seinen bis Saisonende ausfallenden Kapitän Kyle Bailey  tritt Basketball-Bundesligist MEG Göttingen heute, am 1, April, um 19.30 Uhr in der Lokhalle gegen die Köln 99ers an. Trainer John Patrick hat keinen Zweifel, dass das Team auch ohne seinen bisherigen Anführer stark genug ist, sich im Fernduell um Rang drei gegen Bonn (um 20.15 Uhr in Ludwigsburg) zu behaupten.

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Mehr Verantwortung: John Little (rechts), hier im Hinspiel gegen den Kölner Zarryon Fereti, gehört zu den MEG-Akteuren, die den Ausfall von Kapitän Kyle Bailey kompensieren sollen.

Quelle: Pförtner

Es sei sein Job, die Mannschaft so einzustellen, dass sie auch ohne Bailey erfolgreich ist, unterstreicht Patrick. Dass sie es könne, habe sie in Quakenbrück gezeigt – trotz der knappen Niederlage, „und im Training ist sie ohnehin gewohnt, ohne Kyle auszukommen“, fügt er hinzu. Das Potenzial habe sie allemal. Es müssten halt Verantwortlichkeiten neu verteilt werden. Ben Jacobson, Rocky Trice und auch Charles Lee, dessen momentanes Leistungsvermögen er wegen der Achillessehnen-Probleme auf 80 Prozent schätzt, traut der Coach die Führungsrolle zu. 

Eine Chance, sich zu bewähren erhält nach auskurierter Verletzung die 18-jährige Nachwuchshoffnung Tobias Welzel. „Tobi hat gut trainiert und wird gegen Köln auf jeden Fall dabei sein“, verrät Patrick. Bange ist dem Trainer weder vor dem ums sportliche Überleben kämpfenden Drittletzten noch vor dem Hammerprogramm im April mit sieben weiteren Spielen, davon fünf auswärts – unter anderem beim Spitzenduo Oldenburg und Alba Berlin. 

„Ich habe keine Angst, dass es zuviel wird. Wir spielen lieber als zu trainieren. Wenn sich kein Leistungsträger verletzt, sehe ich keine Probleme“, versichert der Coach. Abgehakt hat er die Zitterpartie in Köln, als die Veilchen nach einer 25-Punkte-Führung im letzten Viertel dramatisch einbrachen und mit viel Dusel einen 77:76-Sieg ins Ziel retteten. „Köln hat jetzt ein vollkommen anderes Team, nur Turner steht noch in der Startformation des Hinspiels“, verweist Patrick auf das veränderte Gesicht der Mannschaft des neuen Trainers Zoran Kukic.

Gegen Spitzenteams behauptet

Sie scheint durch die Wechsel ein gutes Stück stärker geworden zu sein. Immerhin gewannen die 99ers in Bamberg (71:65) und gegen Bonn (87:74) und verloren jeweils knapp gegen Oldenburg (77:80), in Berlin (77:86) sowie zuletzt gegen Ulm (78:80). Neue Leistungsträger der Kölner, die den Veilchen längenmäßig deutlich überlegen sind (sechs Akteure zwischen 2,06 und 2,15 Meter), sind neben Turner, Terrell (je 18 Punkte gegen Göttingen) und Hunt (13,6 im Schnitt) Edin Bavcic (2,10 m), Stevan Milosevic (2,11) und Michael-Hakim Jordan. Der 31-jährige Spielmacher hat schon früher in Köln sowie in Quakenbrück, Bamberg und halb Europa gespielt.

Wer keine Möglichkeit hat, das Spiel zu sehen, kann wieder im Internet live mitfiebern: mit dem Tageblatt-Liveticker unter www.goettinger-tageblatt.de oder http://ticker.gt-extra.de.

                                                                                                                    Von Michael Geisendorf

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