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Motorrad-Rennsport: Kampf-Schlumpf Pudlo greift oben an

600er-Klasse Motorrad-Rennsport: Kampf-Schlumpf Pudlo greift oben an

Mit dem Rennen am Lausitzring beginnt für Motorrad-Rennfahrer Christoph Pudlo am Wochenende ein neues Abenteuer. Der Göttinger, der sich unter den Fahren mit dem Namen Kampf-Schlumpf Respekt verschafft hat, geht erstmals in der höchsten deutschen Rennklasse für Motorräder mit 600 Kubikzentimeter-Motoren an den Start.

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Will sich in der höchsten deutschen 600er-Klasse beweisen: Christoph Pudlo auf seiner neuen R6.

Quelle: EF

Göttingen. Am Lausitzring findet das Eröffnungsrennen der IDM-Superbike-Saison und somit auch des Yamaha R6-Dunlop-Cups statt. Hier geht dann im September die acht Rennen umfassende Serie wieder zu Ende.

„Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung. Die Rennserie ist extrem stark und international anerkannt. Hier fahren immer wieder Talente   mit, die auf dem Weg in den professionellen Rennsport sind. Ich werde sicherlich einiges an Lehrgeld zahlen müssen“, blickt das Göttinger Rennsport-Ass besonders dem Auftakt am Lausitzring mit gemischten Gefühlen entgegen.

Kosten gut 30 000 Euro

Um das neue Abenteuer in Angriff nehmen zu können, musste Pudlo erst einmal kräftig investieren. Nicht einfach für den Studenten, der noch immer Unterstützung  und Sponsorengelder gebrauchen kann.  Eine neue Maschine war Pflicht, zudem musste ein Techniker gefunden werden. „Die Kosten für diese Saison belaufen sich auf gut 30 000 Euro“, rechnet Pudlo vor. Das ist knapp dreimal so viel wie im vergangenen Jahr, als er ausschließlich eine Klasse tiefer in der Deutschen Seriensport-Meisterschaft (DSM) fuhr.

Pudlos Erwartungen an die Resultate an den ersten von acht Rennwochenenden im Dunlop-Cup sind bescheiden. „Ich hoffe, bei dem hohen fahrerischen Niveau viel zu lernen und wenn möglich, eine Top-15-Platzierung zu erzielen.“ Den Rennen vor bisweilen  mehr als 30 000 Zuschauern blicke er mit Respekt, aber auch enorm viel Vorfreude entgegen.

129 PS stark

Ausgebremst hat Pudlo auf seiner 129 PS starken und bis zu 270 Kilometer pro Stunde schnellen R6 der lange Winter. „Es war überall in Europa zu kalt, um ein gutes Vorbereitungstraining zu absolvieren. Für mich ist es ein wenig schwieriger, da ich mich auf neue Komponenten einstellen muss“, sagt Pudlo.

Von Montag bis Mittwoch nutzte er in dieser Woche als einer von Fahrern aus acht Nationen die Möglichkeit, den Lausitzring im Trainingsbetrieb kennenzulernen. „Wir haben besonders an der Fahrwerksabstimmung gearbeitet“, so Pudlo. Bei guten Wetterbedingungen habe er Verbesserungen erzielen können.

Yamaha R6 noch nicht gut eingestellt

Zusätzlich zum Dunlop-Cup jagt der 25-Jährige auch weiterhin in der Deutschen Seriensport-Meisterschaft die Bestzeiten. In der Wertung, in der er im vergangenen Jahr Vierter geworden war, lief es für Pudlo am vergangenen Wochenende zum Auftakt noch nicht rund: „Beim Training bemerkte ich bereits, dass die neue Yamaha R6 noch nicht so gut eingestellt war. Schnelle Runden sind nur mit einer guten Fahrwerksabstimmung möglich.

Jedoch hatte der strenge Winter und die fehlende Möglichkeit im warmen Süden zu trainieren, es noch nicht möglich gemacht, diese Einstellung zu finden“, so Pudlo. Bei den beiden Sprintrennen am Sonntag erreichte er unter 30 Startern zweimal den siebten Rang.

► IDM-Termine: 19. bis 21. April: Lausitzring, 10. bis 12. Mai: Zolder, 14. bis 16. Juni: Oschersleben, 21. bis 23. Juni: Red-Bull-Ring, 2. bis 4. August: Schleizer Dreieck, 7. bis 9. September: Sachsenring, 20. bis 22. September: Hockenheim, 11. bis 13. September: Lausitzring.

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