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NBBL: BBT gewinnt erstes Playoff-Spiel überhaupt

Erfolgreiche Premiere NBBL: BBT gewinnt erstes Playoff-Spiel überhaupt

Das BBT Göttingen hat die erste Playoff-Begegnung seiner siebenjährigen Zugehörigkeit zur U-19-Basketball-Bundesliga (NBBL) gewonnen. Mit einem 74:66 (40:42)-Erfolg sind die Göttinger in der Achtelfinal-Serie gegen die Eisbären Bremerhaven mit 1:0 in Führung gegangen. Nun fehlt nur noch ein Sieg zum Einzug ins Viertelfinale.

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Von Rupert FabigSieht die Lücke: Henrik Jasper von Richthofen.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. In einer mit mehr als 400 Zuschauern gut gefüllten und stimmungsgeladenen FKG-Halle übertrumpfte die Mannschaft von Trainer Sebastian Förster die größenmäßig klar überlegenen Norddeutschen dank einer taktisch starken Leistung. Sobald der Ball in die Nähe des 2,05 Meter großen Eisbären-Anführers Helge Baues kam, schickte Förster mindestens drei seiner Akteure zu dessen Bewachung.

Der Junioren-Nationalspieler erzielte unter schwierigsten Bedingungen zwar dennoch 27 Punkte, bekam aber kaum Unterstützung durch seine wurfschwachen Mitspieler. „Wir wussten, dass Bremerhaven Probleme hat, den Dreier zu treffen“, erläuterte Förster seine Maßnahme. Ihre gewohnte Aggressivität und Vorteile im Eins-gegen-Eins spielten die Gastgeber aber erst nach dem Seitenwechsel konsequent aus.

„Sie haben wohl etwas Angst“, mutmaßte der Ex-BBT-Allstar Greg Onwuegbuzie in der Pause. Diese Unsicherheit nahm den Rot-Weißen aber allen voran sein Bruder Andrew, dessen große Stunde im dritten Viertel schlug. Mit elf Zählern in diesem Spielabschnitt brachte der spindeldürre Aufbauspieler seine Mannschaft fast im Alleingang auf die Siegerstraße und zur 62:53-Viertelführung. „Wir waren so unendlich heiß auf den Sieg“, sagte der Matchwinner, dem Coach Förster ein Sonderlob ausstellte.

Ihren Vorsprung hielten die Gastgeber im Schlussviertel konstant um die zehn Punkte. Als Nick Boakye dann auch noch mit Ablauf der Wurfuhr einen  kuriosen Schleuderwurf ohne freie Sicht auf den Korb zum 67:53 verwandelte, schien der Erfolg sichergestellt. Förster reckte die Arme gen Hallendecke, die Fans tobten.

Der ehemalige Göttinger David Markert, der mit sechs Punkten und ebenso vielen Assists eine seiner besseren Partien im Eisbären-Dress absolvierte, führte den Gast zwar nochmals heran, verhinderte die Niederlage aber nicht mehr. „Das war eine herausragende Teamleistung. In einer Woche wird das Rückspiel aber ganz anders werden“, mahnte Förster.

BBT: Hefele (4), Onwuegbuzie (23), Konopka (6), Hackmann (9), Boayke (14), Stechmann (2), Donkor (7), Sprung (4), von Richthofen (5).

Von Rupert Fabig

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