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Regional Nesselröden II nimmt innerhalb von drei Jahren eine erstaunliche Entwicklung
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18:56 18.11.2009
Teamgeist wird groß geschrieben: TSV Nesselröden II mit Trainer Peter Kleinschmidt. Hinten von links: Peter Kleinschmidt, Louisa Becker, Anna-Lena Müller, Lina Kleinschmidt, Sarah Witte, Marlene Marschall, Hannah Kleinschmidt; vorn von links: Linda-Marie Borchard, Julia Witte, Franziska Rust, Annemarie Stange. Es fehlen: Annika Becker, Sophia Müller, Christina Kurth. Quelle: Thiele
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„Damals wurde ich gefragt, ob wir für die jüngeren Mädels nicht eine Gruppe aufmachen könnten“, erinnert sich Kleinschmidt, der selbst jahrelang in der Herrenmannschaft des Clubs aktiv war. Und da Tochter Lina auch Interesse zeigte („Im Garten haben wir immer schon einmal ein bisschen gespielt“), übernahm er die Funktion des Übungsleiters.

Glücklicherweise erwischten die Nesselröderinnen auch gleich eine freie Hallenzeit – bei der starken Frequentierung des Trainingsortes keine Selbstverständlichkeit. Wenn der Montagabend nach einem Spieltag am Wochenende auch vom Zeitpunkt nicht gerade optimal ist, sind die Eichsfelderinnen froh, überhaupt in der örtlichen Schulturnhalle trainieren zu können.

Die ersten zwei Jahre quälten sich die Nesselröderinnen mehr schlecht als recht durch die Punktspiele. „Einige Spielerinnen waren vorher völlig unbedarft, so dass es schon eine ganze Weile gedauert hat, ehe wir uns gefunden haben“, so Kleinschmidt, dessen jüngste Spielerin – seine Tochter Hannah – gerade 14 Jahre alt ist. Inzwischen haben sich die Kreisliga-Frauen aber recht gut gefestigt, spielen in der aktuellen Saison bereits eine gute Rolle. Und liebäugeln inzwischen sogar mit dem durchaus realistischen Aufstieg. In diesem Falle müsste allerdings alles bei den Nesselröderinnen zusammenpassen, die etwas schwächeren Spielerinnen wahrscheinlich ein wenig ins zweite Glied zurücktreten. „Wenn wir wirklich aufsteigen wollen, dann müssen natürlich schon die stärksten Spielerinnen spielen, gerade, wenn es auch einmal knappe Spiele gibt“, blickt Peter Kleinschmidt in die nähere Zukunft voraus. Doch er ist sehr optimistisch, dass seine Mannschaft in diesem Fall Verständnis aufbringen würde. Denn auf eines war in der Vergangenheit immer Verlass: „Die Kameradschaft innerhalb der Truppe ist sehr gut.“

Wen wundert es, gibt es doch enge Familienbande innerhalb der Crew. So stehen sich außer Peter, Lina und Hannah Kleinschmidt noch zwei weitere Pärchen familiär sehr nah: Nämlich die Schwestern Louisa und Annika Becker sowie Sarah und Julia Witte. Reibereien untereinander gibt es nicht, wenn die Schwestern Kleinschmidt daheim auch hin und wieder versuchen, mit ihrem Papa über Volleyball zu diskutieren. „Probleme gibt es deswegen nicht. Und manchmal ist es auch gar nicht schlecht, ein Ohr an der Mannschaft zu haben und Dinge zu erfahren, die man sonst nicht mitkriegen würde, auf die man so aber ganz anders einwirken kann“, zeigt sich Peter Kleinschmidt sehr vorausschauend.

Von Vicki Schwarze

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