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Regional Alte Streckenrekorde pulverisiert
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17:13 02.05.2017
Quelle: r
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Nesselröden

Zwar wurde die angepeilte Zahl von 60 Teilnehmern knapp verfehlt, aber auch mit den 55 Sportlern, die die Schuhe schnürten, um sich den Weg hinauf auf die Warte zu machen, konnten die Ausrichter bestens leben. Einige wenige Läufer, die sich angemeldet hatten, seien dann doch nicht erschienen, berichtete Ausmeier. Doch das tat der guten Laune auf und um die Strecke herum keinen Abbruch.

Über 300 Zuschauer, die sich im Start-Ziel-Bereich und auf dem Berg verteilten, feuerten die Läufer an. Vielleicht beflügelte das die Gewinner ja auch und gab ihnen den Extrakick - ihre Zeiten stufte Ausmeier als „phänomenal“ ein. „Sie haben die alten Streckenrekorde pulverisiert“, lobte Ausmeier, der auch selber mitlief. Bei den Herren setzte sich Martin Zaunitzer (Pedo Schweißtechnik) nach 10,8 Kilometern in genau 44 Minuten durch. Den Rekord von Daniel Hublitz aus dem Jahr 2014 verbesserte Zaunitzer um 1:46 Minute. Zweiter wurde Christian Krone (kukphysio), Dritter Martin Sander. Beide blieben ebenfalls unter der alten Hublitz-Bestmarke. Bei den Frauen war Franziska Stollberg nicht zu besiegen. Im Ziel hatte sie rund 5:30 Minuten Vorsprung auf Ute Schultheiss, die Zweite wurde. Bronze ging an Nicole Hucke (Atletico Amateur).

Neben der Einzelkon­kurrenz wurden erneut ­Staffelwettbewerbe angeboten. In der Frauen-Viererstaffel machten „Die Turboschnecken“, zu denen neben den Ausmeier-Töchtern Charlotte und Mattea auch Katrin Reinhardt und Ines Wellhausen gehörten, ihrem Namen alle Ehre und setzten sich durch.

Ob Freizeit- oder leistungsorientierter Läufer, alle meisterten die Höhenmeter und erreichten das Ziel, obwohl sich so mancher Hobbyläufer doch „böse quälen musste“, wie Ausmeier festgestellt hatte. Gut, dass das Wetter den Startern dieses Mal zu Hilfe kam. Der Wind pfiff zwar heftig, aber in die richtige Richtung. „Er hat uns quasi die Warte hochgeschubst, das war sehr angenehm“, berichtete Ausmeier.

Für die Gewinner gab es nicht nur Wanderpokale und Sekt, sondern auch Wurstketten und Sahnetorten. Anschließend feierten alle gemeinsam und lockerten die müden Beine beim Tanz in den Mai bis in die frühen Morgenstunden wieder auf. „Viele sind geblieben. Alt und Jung haben zusammen gefeiert. Es war eine gigantische Abendveranstaltung“, resümierte Ausmeier. cro

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